Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Filme zum Thema Gentechnik

Sie richten demnächst einen Informationsabend zur Agro-Gentechnik aus? Sie planen eine Podiumsdiskussion?

Mit den hier versammelten Filmen finden Sie den richtigen Einstieg. Wir stellen Ihnen die Filme kurz vor. Bei uns finden Sie außerdem die Bezugsadressen und Angaben zu den Kosten, die Ihnen durch eine öffentliche Vorführung entstehen.

Tote Tiere – Kranke Menschen (2015)

Die Reportage zeigt, welche gesundheitlichen Folgen der Anbau glyphosat-resistenter Gentech-Pflanzen in den Anbauländern und den Futtermittel importierenden Ländern hat.

Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Andreas Rummel
Sprache: Deutsch

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Raising Resistance (2013)

Der Film zeigt, wie der großflächige Anbau von Gentech-Soja in Paraguay Kleinbauern (Campesinos) von ihrem angestammten Land verdrängt. Das industrialisierte Agrar-Modell bietet ihnen keine Arbeitsplätze. Vielmehr bedroht es ihre bäuerliche Existenz. Wird die Glyphosat-resistente Gentech-Soja gespritzt, gefährdet abgedriftetes Gift ihre Ernte und die Gesundheit der AnwohnerInnen. Eine Gruppe Campesinos leistet hartnäckigen Widerstand: Sie besetzen eine große Sojaplantage, um den Spritzmitteleinsatz zu verhindern.

Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Bettina Borgfeld & David Bernet
Sprache: Deutsch, Englisch u.a.

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Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes (2011)

Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung. Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.

Der Film erzählt aber auch die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungs-gefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang Gen-Food konsumiert.

 

Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Bertram Verhaag
Sprache: Deutsch

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Farmer to farmer – The truth about GM crops (2011)

Der britische Farmer Michael Hart ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert. Sie sorgen sich um stark steigende Saatgutpreise und Herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft. Die Empfehlung der Farmer für europäische Landwirte ist eindeutig: Lasst eure Finger davon!

Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Michael Hart
Sprache: Englisch

Den Film kostenlos im Videoportal vimeo ansehen.

Vergiftetes Land - Die Folgen des Soja-Anbaus (2009)

Doku: Vergiftetes Land - Die Folgen des Soja-Anbaus. Für gentechnisch veränderte Soja werden in Südamerika riesige Waldflächen gerodet , Menschen vertrieben und durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel Boden, Wasser, Tiere und Pflanzen vergiftet.

Ein Band der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora und tragen so zum Klimawandel bei. Ein Großteil der Soja-Pflanzen ist gentechnisch verändert.

Um immer mehr Platz für den Soja-Anbau zu schaffen, werden tausende Menschen von ihrem Land verjagt. Indigene Völker werden vertrieben und riesige Wälder gerodet.

Diese Dokumentation erforscht die Auswirkungen des Soja-Anbaus in Südamerika und zeigt wie die kleinbäuerliche Landwirtschaft immer weiter von den Agrarmultis zurückgedrängt wird.

Eine Produktion von REDES-Friends of the Earth Uruguay, Food and Water Watch, Friends of the Earth Europe und Partner des Programmes “Feeding and Fuelling Europe”. Mit Unterstützung von Friends of the Earth Wales and Northern Ireland, Food and Water Watch, Heinrich-Böll-Stiftung und Milieudefensie – Friends of the Earth Netherlands.

Laufzeit: 12 Minuten
Sprache: in 12 Sprachen verfügbar

Mehr Informationen:

Der Landhändler – Ganz ohne Gentechnik (2011)

Der bayerische Agrarhändler Josef Feilmeier zeigt, dass eine gentechnikfreie Futtermittel-Versorgung möglich ist.

Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Bertram Verhaag
Sprache: Deutsch

Mehr Informationen zum Film

Percy Schmeiser - David gegen Monsanto (2009)

Der kanadische Landwirt Percy Schmeiser wehrte sich in einem über zehn Jahre währenden Rechtsstreit gegen die Patentansprüche des US-Saatgutmultis Monsantos.
Percy Schmeiser kämpft gegen Agro-Gentechnik - mit Erfolg. Foto: DENKmal-Film

Stellen Sie sich vor, ein Sturm weht über Ihren Garten und ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung sind nun fremde, gentechnisch veränderte Samen in Ihrem jahrelang gepflegten und gehegtem Gemüsebeet. Ein paar Tage später kommen Vertreter eines Agrar-Konzerns zu Ihnen nach Hause, fordern Ihr Gemüse und erstatten zugleich Strafanzeige in Höhe von € 20.000, wegen widerrechtlicher Nutzung gentechnisch veränderter Saaten. Und: Das Gericht gibt dem Konzern Recht! Doch Sie kämpfen...

Diese Geschichte ist keine Utopie, sondern bittere Wahrheit weltweit. Es ist auch die Geschichte von Louise und Percy Schmeiser, kanadischen Landwirten, die seit mittlerweile 1996 gegen den Saatgut-Multi Monsanto kämpfen. Es geht um die Verunreinigung ihrer Ernte mit gentechnisch verändertem Saatgut, um Patente und die Kontroll- und Gerichtsmethoden des Großkonzerns. Die Schmeisers kämpfen nicht nur gegen Monsanto und somit für Ihre Existenz als Landwirte, sondern für Ihr Recht auf Redefreiheit und Eigentum. Und für das Recht Ihrer Kinder und Enkel, mit naturbelassenen Nahrungsmitteln aufwachsen zu können.

Der Film soll Mut machen. Alldenjenigen, die fürchten, dass man als Einzelner keine Macht gegen eine Politik der Wirtschaftsinteressen und gegen Machenschaften der Großkonzerne hat. "David gegen Monsanto" dokumentiert das Gegenteil. Percy Schmeiser kämpfte - mit Erfolg.

Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Bertram Verhaag
Sprache: Deutsch, Englisch

Erwerb des Films/ Vorführrechte

Der Film "Percy Schmeiser - David gegen Monsanto" kann bei DENKmal-Film bestellt werden. Dokumentarfilm, 2009, DVD, 65 min., deutsch / englisch (zweisprachig), € 16 (zzgl. Versand) für die private Nutzung, € 54,90 (zzgl. Versand) mit öffentlichen Vorführrechten.

Monsanto – Mit Gift und Genen (2007)

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works“, das 90% der gentechnisch veränderten Organismen in der Welt vermarktet. Eine alarmierende und besorgniserregende Situation.

"Warum ein Film über Monsanto? Auf diese Frage, die man mir in den letzten drei Jahren immer wieder stellt, antworte ich immer das Gleiche:

Ich reise seit über 20 Jahren durch die Welt, und überall habe ich von diesem amerikanischen Multi gehört und – offen gestanden – meist nichts Gutes. Deshalb wollte ich es genau wissen und habe erst einmal Monate lang im Internet gesurft. Dabei fand ich heraus, dass Monsanto eines der umstrittensten Unternehmen des Industriezeitalters ist, das die extrem hohe Toxizität seiner Produkte immer verschleiert hat."

Wie sieht es heute aus? Sagt Monsanto heute die Wahrheit über sein genmanipuliertes Saatgut? Kann man dem Konzern Glauben schenken, wenn er sagt, dass dank der Biotechnologien der Hunger auf der Welt und die Umweltverschmutzung ein Ende haben würden?

Um eine Antwort auf diese uns alle angehenden Fragen zu finden, habe ich drei Kontinente bereist und die Behauptungen Monsantos mit der Realität vor Ort konfrontiert. Ich traf mit Dutzenden von Zeugen zusammen, die ich zuvor im Internet ausgemacht hatte. Heute bin ich der festen Überzeugung, dass man es diesem Unternehmen nicht gestatten darf, sich des Saatsguts und damit der Nahrung der Welt zu bemächtigen.“(Marie-Monique Robin)

Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Marie-Monique Robin
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch

Gift im Angebot (2007)

Vor 30 Jahren wären sich amerikanische GIs und vietnamesische Vietcong im Dschungel Vietnams an die Gurgel gegangen. Heute stehen sie als Verbündete vor dem Zweiten New Yorker Bezirksgericht. Ihr gemeinsamer Gegner: Die Hersteller des Entlaubungsmittels Agent Orange, allen voran der US-Chemieriese Monsanto.

Es geht um Schadenersatz wegen der Spätfolgen von Agent Orange, die bei den Klägern und ihren Kindern noch immer auftreten. Agent Orange wurde während des Vietnamkrieges in großen Mengen über den Dschungel gesprüht. Der New Yorker Bezirksrichter muss entscheiden, ob es Entschädigungszahlungen geben wird. Die zentrale Frage: Was wussten die Hersteller über die Gefährlichkeit von Agent Orange? Was wusste Monsanto?

Kritiker sagen: Monsanto wusste früh um die hoch giftige Wirkung dieses Breitbandherbizids, hätte sein Wissen aber zurück gehalten und damit massenhafte Körperverletzungen billigend in Kauf genommen.

Der Film porträtiert die Firma Monsanto und ihre Aktivitäten. Am Ende steht der Urteilsspruch des amerikanischen Richters über Agent Orange. Wird es Entschädigungszahlungen für die amerikanischen und vietnamesischen Opfer geben? Wird das eine Lehre für Monsanto sein?

Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Manfred Ladwig
Sprache: Deutsch

Arme Sau – Das Geschäft mit dem Erbgut (2006)

Direktor Andrew Kimbrell vom "Center for food safety"  (Copyright WDR)
Direktor Andrew Kimbrell vom "Center for food safety"

Landwirt Christoph Zimmer traut seinen Augen nicht. In drei unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material - ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des großen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich. Das alarmiert die deutschen Züchter.

Säugende Ferkel (Copyright WDR)Auch der deutsche Landwirt Christoph Zimmer befürchtet, dass bei seinen Sauen und Ferkeln diese Gene längst vorhanden sind. Mit DNA-Tests will er beweisen, dass in den Patentanträgen keine Erfindungen stehen, sondern dass hier ein Teil Natur, nämlich das ganz normale Schwein, in die Hände einer einzigen Firma fallen soll.

Würden Monsantos Pläne Wirklichkeit, müssten Landwirte für jedes Schwein, das diese Genmarker trägt, Geld an Monsanto überweisen. Bei Futtermitteln, wie z.B. genetisch verändertem Mais, ist das längst der Fall.

Christian Jentsch geht den Spuren von Monsanto nach und zeigt die Folgen der Patentierbarkeit lebender Organismen auf. Ein guter Einstieg für Podien und Diskussionsrunden, die sich kritisch mit Biotechnologie, Patentrecht und Agro-Gentechnik befassen wollen.

Das Manuskript zum Film (nur zum privaten Gebrauch) zum Herunterladen

Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Christian Jentzsch
Sprache: Deutsch

Erwerb des Films/Vorführrechte

Der Film „Arme Sau“ lief am 9. Oktober 2006, 22.30 Uhr auf dem WDR. Ein Mitschnitt kann zum Selbstkostenpreis über den Sender bezogen werden.

WDR Mitschnittservice
Frau Knodel
Tel. 0221/2203215
Fax: 0221/2208041
mitschnittservice(at)wdr.de

Wenn Sie den Film öffentlich vorführen möchten, sind Lizenzgebühren zu entrichten. Vorführrechte für nicht kommerzielle Veranstaltungen (Schulen, Institute, Podien) erhalten Sie ebenfalls über den WDR.

WDR Mitschnittzentrale
Frau Kranold
Tel. 0221/2202853
Fax: 0221 220 77 2853
schufin(at)wdr.de

Die Genverschwörung (2006)

Wie gefährlich ist die Gentechnik wirklich? Bei seiner Recherche in Belgien und den USA stellen sich dem Journalisten Manfred Ladwig eine Menge ungeklärter Fragen zur Sicherheit gentechnisch veränderten Essens. Ein Krimi über die Verquickung von Politik und Wirtschaft.

Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Manfred Ladwig
Sprache: Deutsch

Krieg ums Essen (2003)

Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen der Nahrungsmittelproduktion, wo jener "Krieg ums Essen" ausgebrochen ist. Autor Manfred Ladwig hat dafür in Kanada, in Deutschland, aber auch in Brüssel recherchiert.

Die Aussage seines Films ist eindeutig: Koexistenz zwischen einer Landwirtschaft mit und einer ohne Gentechnik kann es nicht geben. Die Situation in Kanada, wo seit nunmehr sechs Jahren Genraps angebaut wird, verdeutlicht das mit aller Schärfe. Von der Politik können wir uns gleichwohl keine wirksame Hilfe erhoffen. Wenn wir nicht selbst handeln, ist auch bei uns in Deutschland in Kürze ein ähnliches Szenario zu erwarten.

Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Manfred Ladwig
Sprache: Deutsch

Erwerb des Films/Vorführrechte

Es besteht die Möglichkeit, den Film zu einer Sonderkondition für 20 Euro zu erwerben. Bestellungen laufen über Sabine Eisermann, an die Sie sich bei Interesse wenden können (Tel./Fax: 04187/321158).

Die Zusendung erfolgt durch die SWR-Mitschnittzentrale.

Leben außer Kontrolle - Von Genfood und Designerbabies (2003)

Gentechnik ist eines der wichtigsten Themen unseres Jahrhunderts. Der Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber zeigt auf, dass die Risiken und Gefahren der Genmanipulation bislang noch nicht abschätzbar sind. Weder an Pflanzen noch an Tieren oder gar am Menschen. 

Mitte der 1980-er Jahre findet die Wissenschaft mit der Gentechnologie den Schlüssel, sich die Erde und vor allem ihre Geschöpfe endgültig untertan zu machen. Plötzlich schien alles möglich! 20 Jahre später begeben wir uns auf eine Weltreise um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden:

  • Wegen einer katastrophalen Ernte bei gentechnisch veränderter Baumwolle stehen viele indische Bauern vor dem Ruin, verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord.
  • In Kanada weht genmanipulierter Rapssamen auf die Felder benachbarter Biobauern und macht damit ökologischen Anbau unmöglich.
  • Das isländische Parlament verkauft das gesamte Genpotenzial seiner Bevölkerung an eine private Firma, die die Daten wiederum gewinnbringend an die Pharmaindustrie und Versicherungen weiterverkaufen will. 
  • Als “Vampirprojekt" wird ein Forschungsprojekt bezeichnet, bei dem 700 sogenannten aussterbenden Völkern- unter dem Vorwand gesundheitlicher Vorsorge Blut-, Haar- und Speichelproben entnommen werden. Die Genproben verschwinden in den Labors der Industrie und sollen wertvolle Patente ermöglichen. 

Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersuchen -unabhängig von deren Geld- die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.

Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Bertram Verhaag & Gabriele Kröber
Sprache: Deutsch

Erwerb des Films/Vorführrechte

DENKmal-Film GmbH
Schwindstraße 2
80798 München
Tel. 089/526601
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailmail(at)denkmal-film.com

DVD: private Nutzung 39 Euro (mit öffentlichen Vorführrechten 85 Euro)
VHS: private Nutzung 33 Euro (mit öffentlichen Vorführrechten 80 Euro)

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