Bantam-Aktion 2012: Bantam’s bunte, samenfeste Vielfalt
Pünktlich zur Frühjahrssaison startet in diesen Tagen zum achten Mal die Bantam-Aktion. Und die Vielfalt der Aktion wurde vergrößert. Nach dem Leinsamen "Blaues Wunder" werden seit 2011 drei neue samenfeste Sorten angeboten: Kohlrabi, Sonnenblumen und gelbe Zucchini.
Bantam-Gärtner werden somit selbst zu Züchtern samenfester Sorten an ihrem Standort und erhalten die Tradition und Vielfalt der Sorten und Geschmäcker in unseren Gärten und damit auch die genetische Vielfalt vor Ort.
Und wer sich den neuen Bantam-Flyer besorgt, kann an einer Postkarten-Aktion an Ilse Aigner mitmachen. Natürlich soll auch wieder der goldene Bantam-Mais gepflanzt werden, um deutschlandweit ein Zeichen gegen Gentechnik zu setzen.
Und damit der Widerstand noch öffentlicher wird, gibt es in diesem Jahr wieder wetterfeste Plakate für den politischen Garten.
Kampagne: Meine Landwirtschaft – unsere Wahl
Mehr Demokratie in der Landwirtschaft!
Was für Lebensmittel landen auf unseren Tellern? Sind sie gesund? Wie werden sie produziert? Welche Agrarpolitik steckt dahinter? Wofür dürfen Steuergelder in der Landwirtschaft ausgegeben werden? Müssen Menschen in armen Ländern aufgrund unserer Agrarpolitik hungern?
Diese Themen stellt die bundesweite Kampagne „Meine Landwirtschaft – unsere Wahl“ in den Mittelpunkt. Anlass der Kampagne ist die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik, die im Jahr 2011 in die entscheidende Phase eintritt.
Auf der Kampagnen-Webseite sind die Bürger eingeladen, selbst direkt darüber abzustimmen, für welche Landwirtschaft ihre Steuergelder eingesetzt werden sollen.
Stop the Crop - Wir wollen keine Gentechnik!
Am 2. März 2010 hat die EU-Kommission mit der Kartoffel Amflora das erste Mal seit zwölf Jahren eine gentechnisch veränderte Pflanze zum Anbau in der Europäischen Union zugelassen. Diese Entscheidung widerspricht den Wünschen der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nach gentechnikfreier Land- und Lebensmittelwirtschaft und stellt die Interessen der Industrie vor den Schutz von Landwirten und VerbraucherInnen.
Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen. Schreiben Sie an Frau Aigner und Herrn Röttgen und fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.
Hier kommen Sie direkt zur Bürgerpetition.
Postkarten-Aktion: Gesunde Vielfalt statt Risikoknollen!

- Postkarten-Ausschnitt
Erstmals seit 12 Jahren hat die EU-Kommission im März 2010 grünes Licht für den Anbau einer Gentechnik-Pflanze gegeben. Die BASF-Kartoffel "Amflora" ist gentechnisch so verändert, dass sie überwiegend nur eine Stärkekomponente bildet. Amflora soll vor allem industriell genutzt werden, die Reste landen im Futtermittel. Ohne dass Amflora eine Lebensmittelprüfung durchlaufen hat, toleriert die EU-Kommission eine gentechnische Verunreinigung herkömmlicher Kartoffeln bis zu einem Schwellenwert von 0,9 Prozent.
Amflora enthält ein Resistenzgen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehört. Es ist nicht auszuschließen, dass dieses Resistenzgen auf andere Bakterien des Magen-Darm-Trakts übertragen werden kann und dann Krankheitserreger nicht mehr zu bekämpfen sind.
Amflora ist riskant, veraltet und überflüssig. Zudem hat die Stärkeindustrie Kartoffeln mit den gleichen Eigenschaften wie Amflora entwickelt – ohne gentechnische Veränderungen. Österreich hat bereits ein Anbauverbot für Amflora ausgesprochen. Wenn auch Sie es für nicht akzeptabel halten, dass die deutsche Regierung Klientelpolitik für die BASF und andere Gentechnik-Konzerne betreibt, schicken Sie diese Postkarte an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.
Bestellen, verteilen und versenden Sie jetzt Protest-Postkarten!
Unterschriftenaktion für gentechnikfreies Saatgut
Die Aussaat von gentechnisch verunreinigtem Saatgut hat dieses Frühjahr für einige Schlagzeilen gesorgt. Statt den Einsatz der Gentechnik auf dem offenen Feld grundsätzlich zu verbieten und so den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft zu unterstützen, wollen Befürworter der Gentechnik einen sogenannten Schwellenwert für Saatgut einführen und ein wenig Gentechnik im Saatgut erlauben. Im Gespräch ist ein Schwellenwert von 0,3 % gentechnisch veränderter Organismen (GVO) im Saatgut. Klingt nach einem minimalen Anteil GVO, bedeutet in der Praxis jedoch, dass 300 versteckte Gentechnik-Maispflanzen pro Hektar wachsen könnten. sogar 1.500 bis 2.100 Gen-Rapspflanzen pro Hektar unerkannt wachsen könnten. Ohne reines gentechnikfreies Saatgut wäre die gentechnikfreie Landwirtschaft innerhalb weniger Jahre unmöglich.
Der Arbeitskreis Gentechnik-Freies Metzingen/Ermstal wehrt sich mit einer neuen Unterschriftenliste gegen die schleichende Einführung der Gentechnik in der Landwirtschaft.
Sammeln Sie Unterschriften und fordern Sie von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Angela Merkel Saatgut, das zu 100% gentechnikfrei ist!







