Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

22.02.12 19:16 Alter: 3 Jahre

Brasilianischer Honigsektor will Gentechnikanbau kontrollieren

 

Vertreter der brasilianischen Regierung und des Honigsektors haben sich am Montag den 13. Februar in Brasilia getroffen, um den Anbau von Gentechnik-Pflanzen zu diskutieren. Die Imker fürchten Honig-Marktanteile in der Europäischen Union wegen der strikten Gesetzgebung hinsichtlich gentechnisch veränderter Organismen (GMO) zu verlieren. Letztes Jahr wurden bei einer Inspektion Spuren von gentechnisch verändertem Pollen in ausgelieferten Produkten gefunden. Laut des Präsidenten des brasilianischen Honigverbandes, Jose Cunha, will die Industrie den Anbau in den Regionen im Süden und Mittelwesten, wo Gentechnik-Pflanzen normalerweise wachsen, überwachen. Er sagte: „Wir wollen wissen, wo Gentechnik angewendet wird und kämpfen für die Erhaltung von gentechnikfreien Zonen wie den semiariden Gebieten Brasiliens, dem Amazonasgebiet und anderen Regionen.“
 Brasilien exportiert 25.000 Tonnen Honig pro Jahr, der Export könnte aber auf eine Kapazität bis 100.000 Tonnen anwachsen. Der brasilianische Hausgebrauch liegt bei 120 Gramm pro Person, soll aber auf ein Kilo gesteigert werden. Brasilien reiht sich in die Proteste der Imker in Südamerika ein, die um ihre Honigproduktion durch den Einsatz von Gentechnik fürchten. 

Meldung vom Informationsdienst Gentechnik am 22. Februar 2012

Lesen Sie mehr über die Folgen des 'EuGH-Honig-Urteils' in Chile.


Meldung des Tages

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Nach langer Blockade hat Peking nun doch eine weitere Gentechnik-Maissorte genehmigt. Das melden...


GVP in der Anbau-Pipeline

In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Gentech-Pflanzen (GVP) sich noch in der Anbau-Pipeline für die EU befinden, welche Anträge auf Anbauzulassung zurückgezogen wurden und welche Anbauzulas-sungen nicht mehr gültig sind.

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TTIP & CETA: sEBI

Die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) bergen zahlreiche Risiken. Im Bereich der Gentechnik droht eine Aushöhlung der Gentech-Kennzeichnungspflicht in der EU. Ein breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen hat sich unter dem Namen "TTIP unfairhandelbar" zusammengeschlossen und fordert über eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) den Stopp der Verhandlungen. Da die Europäische Kommission die EBI abgelehnt hat, zieht das Bündnis nun vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). An der selbst-organisierten EBI (sEBI) können Sie online teilnehmen.

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