Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

06.03.12 12:40 Alter: 3 Jahre

Aigner bekommt Post wegen EU-Zulassungsverfahren

 

Die EU-Kommission hat Vorschläge vorgelegt, um die Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen neu zu regeln. Noch bis Freitag können Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Der Verein Testbiotech hat bereits im Januar Kritikpunkte zu dem Kommissions-Vorschlag vorgelegt. Denn Verbraucher und Umwelt würden auch mit den neuen Regeln nicht ausreichend vor den Gefahren von gentechnisch veränderten Pflanzen geschützt. „Die neuen Vorschläge sehen keine umfassende Risikoprüfung vor. Im Ergebnis werden die Zulassungen nur beschleunigt“, so Christoph Then von Testbiotech. Der Verein hat daher einen Brief an Bundesverbraucherministerin Aigner und EU-Kommissar Dalli geschrieben, der die Schwachpunkte des Kommissions-Vorschlags zusammenfasst. In dem Schreiben wird unter anderem kritisiert, dass die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) Äpfel mit Birnen vergleicht, wenn sie konventionelle Pflanzen mit gentechnisch veränderten gleichsetzt. Neuere Untersuchungsmethoden, die die Wechselwirkungen von GVO-Pflanzen mit der Umwelt erfassen, würden in dem vorgelegten Konzept fehlen.

Meldung vom Informationsdienst Gentechnik am 6. März 2012

Lesen Sie mehr über den Vorschlag der EU-Kommission und die von Testbiotech monierten Mängel.


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TTIP & CETA: sEBI gestartet

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Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 212
  • Beteiligte Landwirte: 30.458
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Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 343
  • Stand: 04.08.14

Das Projekt Gentechnikfreie Regionen in den Naturland Nachrichten

Lesen Sie das Interview im Mitgliedsmagazin des ökologischen Anbauverbands Naturland.

Interview

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