Gen-Mais bleibt in Ungarn und Österreich verboten. Aigner muss nachziehen
Brüssel/Berlin: Zur Entscheidung des EU-Umweltministerrates, nach der Ungarn und Österreich den Gen-Mais Mon 810 der Firma Monsanto weiter vom Anbau ausschließen dürfen, erklärt Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Das ist eine gute Entscheidung im Sinne von Landwirten und Verbrauchern. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa lehnt den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ab. Jetzt haben auch die Umweltminister ein klares Votum gegen den Gen-Mais abgegeben. Deshalb muss die EU-Kommission endlich ihr Ansinnen aufgeben, die Anbauverbote für Mon 810 in Frankreich und Griechenland zu kippen. Und auch von der Anbauzulassung zwei weiterer Genmaisssorten, des Bt 11 von Syngenta und des 1507 von Pioneer sollte sie Abstand nehmen. Gentechnik lässt sich nicht gegen die Mehrheit der Europäer durchsetzen.“
Jetzt müsse Agrarministerin Ilse Aigner dem Beispiel Ungarns und Österreichs folgen und den Mon 810-Genmais auch in Deutschland verbieten.
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