Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

[GLOBAL] Forsa: Kulturelle Wünsche bei Lebensmitteln

Im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa eine internationale Untersuchung zu Verbraucherwünschen bei Lebensmitteln durch. Dafür wurden 2.090 VerbraucherInnen ab 18 Jahren in Deutschland, den USA, Südafrika und Indien zu ihren Anforderungen an Lebensmittel und den globalen Handel befragt.

Bei der Frage nach ihren Anforderungen an Lebensmittel legten die Befragten aus allen vier Kontinenten vor allem Wert auf die Aspekte „guter Geschmack“ (89 %) und „gesundheitliche Unbedenklichkeit“ (86 %). Die Aspekte „kein Einsatz von Klontechnik“ (58 %) und „kein Einsatz von Gentechnik“ (56 %) landeten eher im Mittelfeld. Bei den deutschen Befragten war die Ablehnung von Klon- (71 %) und Gentechnik (70 %) am stärksten ausgeprägt, in den USA am schwächsten.

Bei der Abwägung zwischen unbegrenztem Freihandel und länderspezifischen Besonderheiten stimmten, nach einer kurzen Erläuterung, jeweils ein Drittel der Befragten für weltweit einheitliche Standards, länderspezifische Regeln oder einen Kompromiss der schrittweisen Standard-Angleichung. In Deutschland sprach sich mit 60 Prozent die Mehrheit der Befragten für den Kompromiss, rund ein Viertel für länderspezifische Regeln und 13 Prozent für einen weltweit einheitlichen Standard aus. Während in Indien und Südafrika der Anteil der Befragten für eine länderspezifische Regelung und einen weltweit einheitlichen Standard etwa gleich stark ausgeprägt war, sprach sich in den USA die Mehrheit (39 %) der Befragten für den globalen Einheitsstandard aus.

Bei der Frage nach der Orientierung der Standards und Regeln für den Handel mit Lebensmitteln sprach sich die Mehrheit der Befragten aus vier Ländern (62 %) dafür aus, dass nicht nur wissenschaftliche Fakten, sondern auch andere Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden sollten. Darunter fällt beispielsweise auch die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten – auch wenn kein wissenschaftlicher Nachweis für schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit vorliegt. Mit 80 Prozent sprachen sich vor allem die deutschen Befragten dafür aus.

Veröffentlichung: 22. Januar 2015
Datenerhebung: 12. - 19 November 2014

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Forsa-Umfrage: Verbraucherwünsche bei Lebensmitteln

[GLOBAL] Edelman-PR: Vertrauen in Gen-Food

Für ihren Bericht “Edelman Trust Barometer 2015” hat die PR-Firma Edelman 33.000 Personen – davon 27.000 Personen aus der breiten Öffentlichkeit und 6.000 Personen aus der informierten Öffentlichkeit – aus 27 Ländern zu ihrem Vertrauen in staatliche Einrichtungen, Medien, Konzerne und Nichtregierungs-organisationen (NROs) befragt. Bei der Frage nach dem Vertrauen in Innovationen, die von Konzernen ausgehen, wurden auch gentechnisch veränderte Lebensmittel thematisiert.

Lediglich 34 Prozent der Befragten in Industrie- und Entwicklungsländern sprachen ihnen ihr Vertrauen aus. In den Entwicklungsländern waren es 37 Prozent und in den Industrieländern 31 Prozent der Befragten. Hinsichtlich des grundsätzlichen Vertrauens in einen Industriesektor und dem Vertrauen in seinen verantwortungsvollem Umgang mit spezifischen Innovationen ermittelte die PR-Firma – bezogen auf den Lebensmittel- und Getränkesektor – eine große Diskrepanz. Während 67 Prozent der Befragten angaben, dem Lebensmittel- und Getränkesektor zu vertrauen, konnten sich nur 35 Prozent mit der dort angesiedelten Innovation  "gentechnisch veränderte Lebensmittel" anfreunden.

Veröffentlichung: 15. Januar 2015
Datenerhebung: 13. Oktober - 24. November 2014

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2015 Edelman Trust Barometer: Executive Summary (eng.)

[DE] GfK-Umfrage: Gen-Food

Nach einem Jahrzehnt wendet sich der GfK Verein in einer Umfrage erneut dem Thema Agro-Gentechnik zu. Die Ergebnisse zeigen eine gesteigerte Ablehnung von Gen-Food.

Während sich 2004 17 Prozent vorstellen konnten, gentechnisch veränderte Lebensmittel zu kaufen, waren es im Juni 2014 nur noch 11 Prozent. Ebenso gesunken ist der Anteil derer, die sich nicht für Gen-Food interessieren (2004: 12 %, 2014: 9 %).

Den Begriff "gentechnisch veränderte Lebensmittel" kennt mit 90 Prozent die Mehrheit der Befragten. Fast die Hälfte (49 %) hat ihn ganz sicher schon gehört; 41 Prozent kommt er bekannt vor. Rund 10 Prozent können mit dem Begriff nichts anfangen. Dieser Bekanntheitsgrad zieht sich - mit wenigen Abweichungen - durch alle Bevölkerungsgruppen. 

Für seine Omnibus-Umfrage befragte der GfK Verein 2.010 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren.

Veröffentlichung: Juli 2014
Datenerhebung: Juni 2014

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GfK Verein: Omnibusumfrage zum Thema Gen-Food

[DE] GfK-Umfrage: Ernährungsgewohnheiten

Für ihre Omnisbus Einfrage "Ernährung? Geschmackssache!" befragte die Gesellschaft für Konsumforschung 1.022 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren zu ihren Ernährungsgewohnheiten.

Darin gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie Lebensmittel mit einem Ohne Gentechnik-Siegel bevorzugen würden. Die größte Zustimmung gab es mit 62 Prozent bei den Frauen in der Altersgruppe 50 - 64 Jahre, die geringste mit 32 Prozent bei den Männern in der Altersgruppe 20 - 34 Jahre.

Veröffentlichung: Juni 2014
Datenerhebung: Mai 2014

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GfK Verein: Omnibus Einfrage zu Ernährungsgewohnheiten

[DE] BfN: Naturbewusstseinsstudie 2013

Die Naturbewusstseinsstudie 2013 hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgeführt. Sie dokumentiert die Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Natur.

Im Abschnitt Konsum wurden die StudienteilnehmerInnen zu ihrer Einstellung zur Agro-Gentechnik befragt. Eine deutliche Mehrheit, rund 84 Prozent der Befragten, sprach sich für ein Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen aus. Davon war 56 Prozent der Befragten das Anbauverbot "sehr wichtig" und 28 Prozent "eher wichtig". 7 Prozent war dies weniger wichtig, 3 Prozent überhaupt nicht wichtig und 6 Prozent antworteten mit "weiß nicht".

Für die Studie wurden 2.007 BundesbürgerInnen ab 18 Jahren befragt.

Veröffentlichung: April 2014
Datenerhebung:
Oktober - November 2013

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BfN/BMUB: Naturbewusstseinsstudie 2013

[DE] Forsa-Umfrage: Gentechnik in der Tierfütterung

Die Mehrheit der befragten BundesbürgerInnen (79%) ist es sehr wichtig bis wichtig, dass Legehennen und Mastgeflügel ohne Futter, das gentechnisch veränderte Pflanzen enthält, gefüttert werden. Mit 93 Prozent befürwortet eine überwiegende Mehrheit eine Kennzeichnung für Geflügelfleisch und Eier, wenn die Hühner mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Darüber hinaus sind 61 Prozent der Befragten bereit, einen Aufschlag von mehr als 50 Cent für ein Hühnchen aus gentechnikfreier Fütterung zu bezahlen. 54 Prozent der befragten Personen wären bereit, einen Aufschlag von mehr als 5 Cent für ein Ei aus gentechnikfreier Fütterung zu zahlen.

Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Auftrag von Greenpeace 1.001 BundesbürgerInnen ab 18 Jahren befragt hat.

Veröffentlichung: 11. April 2014
Datenerhebung: 9. - 10. April 2014

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Forsa-Umfrage: Meinungen zum Thema Gentechnik in Lebensmitteln

[DE] GfK-Umfrage: Anbau von Gentech-Pflanzen

Rund 88 Prozent der BundesbürgerInnen wollen nicht, dass gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland angebaut werden. Etwa 88 Prozent sprechen sich dafür aus, dass der Landwirtschaftsminister auf EU-Ebene gegen eine Anbauzulassung des Gentech-Maises 1507 stimmt. Für den Fall, dass der Mais zum Anbau in der EU zugelassen wird, befürworten rund 74 Prozent ein Anbauverbot in Deutschland.

Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die im Auftrag von Greenpeace 982 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren befragt hat.

Veröffentlichung: Januar 2014
Datenerhebung:
Dezember 2013

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GfK-Umfrage zum Anbau von Gentech-Pflanzen in Deutschland

[DE] Emnid-Umfrage: Einkaufs- und Ernährungsverhalten

Eine große Mehrheit der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher (83%) erwartet, dass in der Landwirtschaft keine Gentechnik zum Einsatz kommt; 61 Prozent der Befragten teilen diese Einschätzung "voll und ganz". 75 Prozent erachten eine Ohne Gentechnik-Kennzeichnung auf den Produkten als wichtig.

Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid, das im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 1.000 BundesbürgerInnen ab 18 Jahren befragt hat.

Veröffentlichung: 17. Januar 2014
Datenerhebung:
29. November - 2. Dezember 2013

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TNS Emnid-Umfrage: Einkaufs- und Ernährungsverhalten in Deutschland

[DE] Forsa-Umfrage: Ohne Gentechnik-Kennzeichnung

82 Prozent der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" auf Lebensmitteln als "sinnvoll" beurteilt. Eine Studie zum gleichen Thema, die der BUND 2009 in Auftrag gab, zeigt, dass die Thematik bei den Bürgern seitdem nochmals an Bedeutung gewonnen hat. Damals hielten 78 Prozent der Befragten die "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung für sinnvoll.

Beim Vergleich zwischen Frauen und Männern wird deutlich, dass Frauen der Thematik Gentechnik in Lebensmitteln sensibler gegenüberstehen. 80 Prozent der befragten Frauen achten der Umfrage nach beim Einkaufen auf die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik". Bei den Männern sind es 70 Prozent. 77 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie ausgewiesene gentechnikfreie Produkte bevorzugt kaufen würden, auch wenn diese deutlich teurer wären als andere Produkte.

Die Umfrage machte zudem deutlich, dass ein Großteil der Verbraucher sich "weniger gut" (44 Prozent) oder "schlecht" (24 Prozent) zum Thema Gentechnik informiert fühlt.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Molkerei Zott. Insgesamt wurden 1.001 Bundesbürger telefonisch zum Thema Gentechnik befragt.

Veröffentlichung: 13. Mai 2011
Datenerhebung:
11. - 12. Mai 2011

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Forsa-Umfrage: Ohne Gentechnik-Kennzeichnung

[EU] Eurobarometer: Bewertung von Lebensmittelrisiken

Die Mehrzahl der Europäer verbindet Lebensmittel und Essen mit Genuss. Einer neuen Eurobarometer-Erhebung zufolge richten sich die Bedenken derjenigen, die hinsichtlich möglicher Risiken im Lebensmittelbereich besorgt sind, eher auf die Verunreinigung von Lebensmitteln mit Chemikalien oder den Einsatz von Gentechnik als auf bakterielle Verunreinigungen oder gesundheits- und ernährungsbezogene Probleme.

66 Prozent aller Europäer und 71 Prozent aller Deutschen empfinden Gentechnik in Lebensmitteln als Risiko. Ein Fünftel aller Befragten zeigt sich sogar "sehr besorgt". Im Vergleich zur Studie zu Lebensmittelrisken im Jahr 2005 stiegen diese Bedenken in allen EU-Ländern - außer Großbritannien - teilweise stark an.

Die Erhebung wurde mit einer repräsentativen Stichprobe von 26.691 Personen ab 15 Jahren in allen 27 Mitgliedstaaten im Auftrag der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom Netzwerk TNS Opinion & Social der Europäischen Kommission durchgeführt.

Veröffentlichung: November 2010
Datenerhebung:
Juni 2010

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Gesamtreport (eng.): Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRisiken im Lebensmittelbereich
Zusammenfassung für Deutschland: Startet den Datei-DownloadRisiken im Lebensmittelbereich

[EU] Eurobarometer: Biotechnologie und Agro-Gentechnik

Die Eurobarometer-Umfrage zu Biotechnologien zeigt: Die Europäer können Agro-Gentechnik von anderen Biotechnologien unterscheiden. Eine knappe Mehrheit der Befragten in Europa bewertete Biotechnologien allgemein als positiv. Gegenüber der Agro-Gentechnik herrschte ein generelles Misstrauen. 61 Prozent der Europäer sprachen sich gegen Gentechnik in Lebensmitteln aus.

70 Prozent hielten gentechnisch veränderte Lebensmittel für vollkommen unnatürlich. 57 Prozent dachten, dass Agro-Gentechnik einigen Menschen Vorteile bringt, für andere aber ein Risiko darstellt. Im EU-Durchschnitt sah weniger als ein Drittel in gentechnisch veränderten Lebensmitteln einen Vorteil für die heimische Wirtschaft. 61 Prozent der Europäer waren der Meinung, dass die Entwicklung gentechnisch veränderter Lebensmittel nicht gefördert werden sollte.

In Deutschland meinten 69 Prozent, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht gut für sie oder ihre Familie wären. Damit lagen sie über dem europäischen Durchschnitt (54%). Bezüglich gentechnisch veränderter Lebensmittel äußerten sich nur die Befragten aus Lettland (80%) und Griechenland (78%) kritischer. 37 Prozent der Befragten aus Malta und 40 Prozent im Vereinigten Königreich hatten keine Bedenken, sich und ihre Familie mit Gen-Food zu versorgen.

Die Eurobarometer-Umfrage wurde von der Generaldirektion (DG) Forschung der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben und von der Generaldirektion Kommunikation koordiniert. Sie wurde vom TNS Opinion & Social-Netzwerk mit im Schnitt 988 Befragten ab 15 Jahren aus jedem der 27 EU-Mitgliedstaaten durchgeführt.

Veröffentlichung: Oktober 2010
Datenerhebung:
  29. Januar - 25. Februar 2010

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[DE] BfN: Naturbewusstseinsstudie 2009

Die Deutschen lieben die Natur. Dem Naturschutz sowie Maßnahmen zur Erhaltung der Natur wird ein hoher gesellschaftlicher Stellenwert beigemessen. Dies ist das Fazit der ersten bundesweit repräsentativen Naturbewussteinsstudie, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) in Berlin vorgestellt hat. Und die Studie zeigt einmal mehr, was ein Großteil der Deutschen bereits in vielen Umfragen bestätigte: Sie wollen mehrheitlich keine Gentechnik in der Landwirtschaft.

87 Prozent der Befragten aller gesellschaftlichen Gruppen lehnen den Einsatz der Agro-Gentechnik ab; für rund die Hälfte der Studienteilnehmer fällt ein Verbot gentechnisch veränderter Organismen in die Antwortkategorie "sehr wichtig".

Für die Publikation wurden im Juni/Juli 2009 insgesamt 2.015 Personen ab vollendetem 18. Lebensjahr im gesamten Bundesgebiet befragt.

Eine kurze Übersicht über die Ergebnisse der Studie lesen Sie Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier!

Veröffentlichung: Oktober 2010
Datenerhebung:
Juni - Juli 2009

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Startet den Datei-DownloadBfN / BMU: Naturbewusstseinsstudie 2009

[DE] Fresenius: Lebensmittelqualität und Verbrauchervertrauen

Die neue "SGS INSTITUT FRESENIUS Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen", durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach, belegt eine Verunsicherung der deutschen Verbraucher beim Lebensmittelkauf. Die Studie ist ein jährliches Verbraucherbarometer für die Zufriedenheit der Deutschen beim Lebensmitteleinkauf.

Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet, dass am Ende nicht das in der Packung ist, was draufsteht. Also dass zum Beispiel in der Erdbeermarmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Die Studie ergab, dass 43 Prozent der Verbraucher gentechnikfreie Lebensmittel möchten. 49 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer achten beim Einkauf besonders auf gentechnisch unveränderte Lebensmittel.

Die Befragung führte das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Fresenius im Mai 2010 mit 1.827 Personen ab 16 Jahren durch.

Veröffentlichung: 21. Juli 2010
Datenerhebung:
Mai 2010

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Startet den Datei-DownloadFresenius-Umfrage: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen

[DE] Greenpeace-Befragung: Kartoffeln und Gentechnik

Bekannte Pommes- und Chipshersteller haben die Zeichen der Zeit sowie ihrer Kunden erkannt: Sie haben gentechnisch veränderten Kartoffeln mehrheitlich eine Absage erteilt. Acht der zehn befragten Kartoffelverarbeiter haben sich eindeutig positioniert. Nur zwei Firmen blieben vage: Die renommierten Chipsmarken Funny-frisch, Chio, Chipsletten und Lay's teilten Greenpeace mit, aktuell und künftig keine Chips aus Gen-Kartoffeln herzustellen. Auch die Pommes-Anbieter Burger King, LSG Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen die BASF- Kartoffel ab. Lediglich Procter & Gamble sowie McDonald's wollen sich mit der Chips-Marke Pringles bzw. Pommes für die Zukunft nicht festlegen.

Veröffentlichung: 25. April 2010
Datenerhebung:
April 2010

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Startet den Datei-DownloadGreenpeace-Befragung zu Kartoffeln und Gentechnik

[DE] Forsa-Umfrage: Qualitätskriterien bei Süßwaren

Die Deutschen achten beim Kauf von Süßgebäck vor allem auf Geschmack und Qualität der Produkte. Das hat eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, die der Süß- und Salzgebäckhersteller Griesson - de Beukelaer anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Auftrag gegeben hatte.

84 Prozent der Befragten nennen den Geschmack bei der Wahl des Gebäcks als wichtigstes Kriterium, 80 Prozent die Qualität. Zwei von drei Deutschen (65%) ab 18 Jahren legen zudem großen Wert auf transparente Verbraucherinformationen, z.B. über Zutaten und Herkunft.

Befragt nach ihren Kriterien für die Qualität von Keksen, Waffeln und auch Salzgebäck wie Crackern, nennen die Deutschen zuerst die Herstellung ohne Gentechnik (71%).

Veröffentlichung: 28. Januar 2010

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Startet den Datei-DownloadPressemitteilung von Griesson - de Beukelaer zur Forsa-Umfrage

[DE] Emnid-Umfrage: Gentech-Anbau Amflora und MON810

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat für Greenpeace 1.005 Bürgerinnen und Bürger am 6. und 7. Januar 2010 telefonisch unter anderem gefragt, ob Ministerin Aigner den Anbau der Gentechnik-Kartoffel Amflora verbieten sollte.

Die repräsentative Umfrage ergab Folgendes: 77 Prozent der Befragten sprachen sich für ein Anbauverbot der Amflora aus, 17 Prozent waren dagegen, 5 Prozent der Befragten machten keine Angaben.

Zum Anbauverbot für Gentech-Mais ergaben sich ähnliche Umfragewerte: 79 Prozent der Bürgerinnen und Bürger befürworteten Landwirtschaftsministerin Aigners Entscheidung, Monsantos MON810 auf deutschen Äckern zu verbieten, 15 Prozent stimmten dagegen, 6 Prozent äußerten sich nicht zum Thema.

Veröffentlichung: Januar 2010
Datenerhebung:
6. - 7. Januar 2010

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Startet den Datei-DownloadEmnid-Umfrage: Anbau von Gentech-Kartoffeln und -Mais

[US] Nielsen-Studie: Lebensmittel mit Gesundheitsanspruch

Das US-Marktforschungsunternehmen Nielsen hat in einer Erhebung entdeckt, dass gentechnikfreie Produkte derzeit das am schnellsten wachsende Marktsegment in den USA sind. Allein im Jahr 2009 hat in den USA dieses Segment um 67 Prozent zugenommen und damit ein Volumen von 60,2 Mio. Dollar erreicht.

Veröffentlichung: 2. Februar 2010

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Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Nielsen: U.S. Healthy Eating Trends 2009 (eng.)

[DE] Emnid: Bundestagswahl und das Thema Gentechnik

Die große Mehrheit der deutschen KonsumentInnen lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das von Bauern und Naturschützern gegründete Bündnis "Vielfalt ernährt die Welt" in Auftrag gegeben hat.

Danach stehen 65 Prozent der Konsumenten Gentechnik ablehnend gegenüber. Nur sechs Prozent der Deutschen sprachen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus. Der Rest der 1.003 vom Meinungsforschungsinstitut Emnid Befragten enthielt sich. Die mehrheitlich ablehnende Haltung gegenüber der Gentechnik ist nach Ergebnissen der Umfrage weitgehend unabhängig von Faktoren wie Alter, Bildungsniveau, Einkommen und politischer Einstellung. Die Studie ergab darüber hinaus, dass mehr als die Hälfte der Befragten den Einsatz von Steuergeldern für die Erforschung und Anwendung von Gentechnik ablehnt.

Veröffentlichung: 10. September 2009
Datenerhebung:
24. - 26. August 2008

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Startet den Datei-DownloadDer Einfluss des Themas Gentechnik auf die Bundestagswahl 2009

[DE] Forsa-Umfrage: Einstellung zu Gen-Food

Nach den Ergebnissen einer von Slow Food Deutschland in Auftrag gegebenen Umfrage sind 78 Prozent der Deutschen eindeutig gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel, auch dann, wenn diese billiger verkauft werden würden. 85 Prozent lehnen auch die Verfütterung von gentechnisch manipulierten Pflanzen an Nutztiere ab. Nicht irrationale Angst, sondern der Respekt vor der Natur ist der am meisten genannte Grund für die Ablehnung.

Eine große Mehrheit von 82 Prozent aller Befragten stehen hinter dem Anbauverbot des gentechnisch veränderten Mais' MON810 der Firma Monsanto. 90 Prozent der Befragten würde es begrüßen, wenn Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Siegel zur Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel vorschreiben würde.

Eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit 1.005 Befragten durchführte.

Veröffentlichung: 19. Mai 2009
Datenerhebung:
15 - 18. Mai 2009

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Startet den Datei-DownloadVerbraucher-Umfrage: Meinungen zur Gentechnik

[DE] Forsa-Umfrage: Ohne Gentechnik-Kennzeichnung

Mehr als drei Viertel der Bundesbürger wünschen, dass Handelsketten und Lebensmittelindustrie das Label "Ohne Gentechnik" einsetzen. Weniger als ein Fünftel der Befragten hält dies nicht für sinnvoll. Weibliche Kundinnen erwarten sogar zu vier Fünftel eine Positivkennzeichnung tierischer Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, wenn zu ihrer Herstellung kein gentechnisch verändertes Futter eingesetzt wurde. Am stärksten plädieren Anhänger von Grünen, SPD und CDU/CSU für die Kennzeichnung. Etwas weniger ausgeprägt ist dies bei Kunden, die eher der FDP oder den Linken zuneigen.

An der Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" würden sich beim Einkauf 73 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher orientieren und eher Produkte kaufen, die diesen Hinweis tragen. Bei einem Viertel der Bundesbürger würde eine solche Kennzeichnung die Kaufentscheidungen eher nicht beeinflussen.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Meinungsforschungs-institut Forsa unter 1.002 Bundesbürgern durchführen ließ. Anlass ist die mittlerweile einjährige Gültigkeit einer am 1.5.2008 in Kraft getretenen Verordnung, nach der Unternehmen freiwillig tierische Produkte mit dem Aufdruck "ohne Gentechnik" kennzeichnen können.

Veröffentlichung: 29. April 2009
Datenerhebung:
20. - 21. April 2009

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Forsa-Umfrage: Meinungen zur Kennzeichnung „ohne Gentechnik“

[DE] GfK-Umfrage: Einstellung zu Gen-Food

Die Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich beim Thema Gentechnik in Lebensmitteln besorgt und fordert eine leicht zu erfassende Kennzeichnung.

Mehr als neun von zehn Befragten (94,6%) meinen, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sollten beim Verkauf deutlich gekennzeichnet werden. Begründet liegt dies in gesundheitlichen Bedenken.

Sieben von zehn Deutschen (70,7%) befürchten, dass ihnen gentechnisch veränderte Produkte mehr schaden als nützen.

Zwei Drittel (64,7%) lehnen überdies die Züchtung gentechnisch veränderter Pflanzen zur Lebensmittelherstellung ab.

Ebenso viele (65,5%) verneinten die Aussage, der Einsatz von Gentechnik in diesem Bereich sei für das Überleben der ständig wachsenden Menschheit unbedingt nötig.

Mehr als acht von zehn Bundesbürgern (83,3%) befürworten ein Verbot von zum Verzehr gedachten, gentechnisch gezüchteten Tieren.

Zu diesen Ergebnissen kam eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.064 Befragten.

Veröffentlichung: 15. April 2009

Pressemeldung und mehr Infos finden Sie Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier oder:
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de

[DE] Greenpeace: Milch ohne Gentechnik

Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Greenpeace im November 2008 durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Per Teelfon wurden 1.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren befragt.D

Das Ergebnis war eindeutig: Rund 85 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen, dass Milchkühe kein gentechnisch verändertes Futter erhalten. Zwei Drittel würden sich, wenn sie die Wahl hätten, für das Produkt mit dem Hinweis ohne Gentechnik entscheiden.

Veröffentlichung: 28. November 2008
Datenerhebung:
November 2008

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Startet den Datei-DownloadGreenpeace: Verbraucher-Umfrage zu Milch ohne Gentechnik

[DE] Emnid-Umfrage: Anbauverbot für Gentech-Mais

In einer von der Nichtregierungsorganisation campact! in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage wurden 1.396 Bundesbürger (528 aus Bayern) ab 14 Jahren zu ihrer Einstellung bezüglich eines Anbauverbots von Gentech-Mais in Deutschland befragt.

Von den Befragten verlangten 70 Prozent (80 Prozent der Bayern), dass Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Anbau-Verbot für den Gen-Mais MON810 in Deutschland erlässt. Auch 75 Prozent der CSU-Wähler sprachen sich für ein Verbot aus.

Veröffentlichung: 15. September 2008
Datenerhebung:
2. - 9. September 2008

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[EU] Eurobarometer: Einstellungen zu Umwelt und GVOs

Der Eurobarometer 68.2 wurde von der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission in Auftrag gegeben und beruht auf einer repräsentativen Umfrage von ca. 27.000 Menschen (ca. 1.000 Personen pro EU 27-Mitgliedstaat) im November/Dezember 2007 zum Thema Einstellungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zur Umwelt.

Ein Schwerpunkt der Umfrage war die Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sowie dem Zugang zu Informationen zu diesem Thema.

EU-weit lehnten 58 Prozent der Bürgerinnen und Bürger GVOs ab. Diese wurden für unnütz und gefährlich gehalten. Nur rund ein Fünftel - 21 Prozent - stimmte für die Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen. Das sind sieben Prozent weniger als bei der Eurobarometer-Umfrage 2005. Bei einem Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft zeigten sich sogar 80 Prozent aller europäischen BürgerInnen besorgt.

Im Gegensatz zu den Ergebnissen im Eurobarometer 2005 gab es im Jahr 2007 in den damals gentechnikfreundlich gestimmten Nationen Spanien, Portugal, Irland, Italien, Malta oder der Tschechischen Republik keine Mehrheiten, die für den Einsatz von GVOs stimmten.

Die Ablehnung gegenüber GVOs in der EU ist keine Momentaufnahme, wie ein Blick in die vergangenen Eurobarometer zeigt.

Veröffentlichung: März 2008
Datenerhebung:
13. November - 14. Dezember 2007 (exkl. Dänemark)

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Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEurobarometer 68.2 (englische Originalfassung)

Ältere Ausgaben des Eurobarometers

Startet den Datei-DownloadEurobarometer 64.3 - Europeans and Biotechnology in 2005
Startet den Datei-DownloadEurobarometer 58.0 - Europeans and Biotechnology in 2002
Startet den Datei-DownloadEurobarometer 55.2 - Europeans, Science and Technology
Startet den Datei-DownloadEurobarometer 52.1 - The Europeans and Biotechnology

[DE] ZEW-Studie: Kennzeichnung und Verbraucherwahl

Die Arbeit des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW GmbH)  hat in einem Experiment untersucht, ob genetisch veränderte Lebensmittel in Deutschland eine Absatzchance haben und ob die unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme, freiwillig oder verpflichtend, es den Konsumenten ermöglichen, ihre Präferenzen zu offenbaren. Die 164 TeilnehmerInnen boten dafür in realen Auktionen auf Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten und gentechnikfreie Lebensmittel. 

Es zeigte sich, dass die TeilnehmerInnen die nicht genetisch veränderten Lebensmittel deutlich bevorzugten. Im Durchschnitt verlangten sie einen Preisabschlag von etwa 50 Prozent, um genetisch veränderte Lebensmittel zu kaufen.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass ein Kennzeichnungssystem erforderlich sei, um die Konsumenten über die Existenz oder auch Nichtexistenz gentechnisch veränderter Zutaten zu informieren und es ihnen zu ermöglichen, ihre Präferenzen durch ihr Kaufverhalten auszudrücken, da sie die Existenz genveränderter Inhaltsstoffe nicht am Aussehen oder am Geschmack der Lebensmittelprodukte erkennen könnten.

Veröffentlichung: Mai 2008
Datenerhebung:
November 2007

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Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterZEW: Gentech-Kennzeichnung und Vebraucherwahl (eng.)

[DE] Studie: Akzeptanz von GVOs bei Landwirten

Im Jahr 2007 legten Julian Voss, Achim Spiller und Ulrich Enneking von der Universität Göttingen eine Studie zur Akzeptanz von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) bei Landwirten vor. Motivation für die Studie war laut Pressemitteilung von Achim Spiller, dass bisher vorrangig Verbraucher und weniger Landwirte zu ihren Einstellungen zur Agro-Gentechnik befragt wurden. Laut Überschrift der PM hätte die Studie gezeigt, dass Landwirte "nicht mehrheitlich gegen grüne Gentechnik" wären.

Die Studie ist nicht repräsentativ und unter unklaren wissenschaftlichen Rahmenbedingungen entstanden. So wurden zwar 370  Landwirte befragt; die Einzelergebnisse beziehen sich jedoch nur auf rund 300 Landwirte. Bei einzelnen Fragen wurden sogar noch weniger Landwirte (182 oder nur 125) miteinbezogen. Die Auswahl der landwirtschaftlichen Betriebe wurde nicht ausgewogen getroffen, d.h. es wurden vorrangig Besitzer von größeren landwirtschaftlichen Betrieben in Nordwestdeutschland befragt.

In der Zusammenfassung kamen die Autoren zu dem Schluss, ein Drittel der Landwirte würden den Gentech-Anbau befürworten, 29 Prozent würden ihn klar ablehnen und der Rest unentschlossen kritisch sein.

Diese Angaben verschleiern die Fakten. Angesichts der Zahl der Befragten, ist ein Unterschied zwischen einem Drittel und 29 Prozent statistisch wenig relevant. Das Einzige, was sich aus den Zahlen seriös ableiten lässt, ist, dass es drei relativ gleich große Gruppen gibt, von denen eine Gruppe der befragten Landwirte gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen würde, eine Gruppe klar dagegen ist und die dritte Gruppe sich zwar nicht festlegen will, aber in der Tendenz kritisch ist. 

Demnach wäre eine andere mögliche Interpretation der Ergebnisse: Die Mehrheit der befragten Landwirte sah den Anbau von Gentech-Pflanzen kritisch. Sogar die Gruppe der klaren Gentech-Befürworter erwies sich als zurückhaltend bei der Frage, ob sie tatsächlich gentechnisch veränderte Sorten anbauen würde.

Vorabveröffentlichung: 2. März 2007

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Startet den Datei-DownloadStudie: Akzeptanz von GVOs bei Landwirten

[DE] GfK-Umfrage: Gen-Food und Kennzeichnung

Im Jahr 2006 führte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 1.023 Verbraucherinterviews mit Personen ab 16 Jahren zur Akzeptanz gentechnisch veränderter Lebensmittel durch.

Rund 75 Prozent der Befragten lehnten die Entwicklung und Einführung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ab. Darüber hinaus hielt ein Großteil der Befragten die gegenwärtige Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen für verbesserungswürdig oder nicht ausreichend. Dem Einsatz der Technologie außerhalb des Nahrungsmittel-bereichs standen die Konsumenten hingegen weitaus unkritischer gegenüber.

Generell waren vier von zehn Befragten gegen den Einsatz von Gentechnik, sei es in der Medizin, bei Pflanzenschutzmitteln, Lebensmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Kosmetika oder Reinigungsmitteln. Lediglich 4,9 Prozent der Befragten befürworteten Gentechnik grundsätzlich.

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[DE] BMU-Umfrage: Umweltbewusstsein und Umweltverhalten

Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegebene Studie erhebt - im Abstand von jeweils zwei Jahren - Einstellungen der Bevölkerung zu umweltpolitischen Themen.

In der Studie aus dem November 2006 stand auch die Agro-Gentechnik im Fokus. So wurde unter anderem gefragt, ob der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstelle. 38 Prozent der Befragten gaben an, sie hielten den Gentech-Anbau für "sehr gefährlich", weitere 41 Prozent sahen ihn als "etwas gefährlich" an.

Auf die Frage, ob der Staat im Bereich Agro-Gentechnik genug tut, um die Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten, antworteten nur fünf Prozent der Befragten mit Ja.

Veröffentlichung: 16. Februar 2007
Datenerhebung:
Dezember 2006

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[DE] Forsa-Umfrage: Gentechnik in Lebensmitteln

Im Vorfeld der Bundestagswahl hat Slow Food Deutschland das Forsa-Institut mit einer Meinungsumfrage zum Thema Genfood beauftragt. Forsa befragte 1.001 Personen zu Gentechnik in Lebensmitteln.

Mit 79 Prozent lehnten mehr als drei Viertel der befragten BundesbürgerInnen gentechnisch veränderte Bestandteile in der Nahrung ab. Nur 17 Prozent gaben an, dies sei ihnen egal, solange die Lebensmittel günstig seien. Allerdings war die Ablehnung von Gen-Food im Osten mit 70 Prozent nicht ganz so ausgeprägt. Mit 83 Prozent war die Ablehnungsquote in der Altersgruppe 30 - 59 Jahre alten Befragten am höchsten. Bei den unter 30-Jährigen war die Ablehnung mit 71 Prozent nicht ganz so hoch. 27 Prozent ihrer Altersgenossen legten mehr Wert auf einen günstigen Preis der Lebensmittel.

Veröffentlichung: 20. Juli 2005
Datenerhebung:
18. - 19. Juli 2005

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[DE] Emnid-Umfrage: gentechnisch veränderte Lebensmittel

Im Auftrag der Deutscehn Welthungerhilfe führte das Emnid-Institut eine Umfrage zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln durch. Befragt wurden 4.042 Personen.

Rund 75 Prozent der rund 4.000 Befragten gaben an, dass sie sich auf keinen Fall mit solchen Lebensmitteln ernähren würden oder hielten das für "eher unwahrscheinlich". Mit rund 88 Prozent erachtete die Mehrheit der Befragten eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel für notwendig. 61,5 Prozent hielten sie für "äußerst wichtig"; 26,9 Prozent für "wichtig".

Veröffentlichung: Oktober 2003
Datenerhebung:
5. September - 6. Oktober 2003

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[DE] Wickert-Institute: Landwirte und die Agro-Gentechnik

Im Auftrag von Greenpeace befragte das Markt- und Meinungsforschungs-institut die Wickert-Institute in Hildesheim 1.031 deutsche Landwirte nach ihrer Einstellung zur Gentechnik in der Landwirtschaft.

Die Auswertung ergab, dass die große Mehrheit der befragten Landwirte kein gentechnisch verändertes Saatgut aussäen und ihren Tieren kein genmanipuliertes Futter in den Trog geben wollten. Darüber hinaus wollten sie informiert werden, wenn benachbarte Bauern genmanipulierte Pflanzen anbauen, und sie wollten Entschädigungen, wenn ihre Ernte durch Pollenflug von Gentech-Pflanzen verunreinigt werden sollte.

Die Wickert Institute gehören zu den Ältesten in der Markt- und Meinungsforschung in Deutschland und Europa. Das Unternehmen profitiert von seinem Ruf als politisch und finanziell unabhängiges Institut mit einem "leicht konservativen Einschlag". Seine Umfrageergebnisse gelten deshalb als besonders glaubwürdig.

Veröffentlichung: 9. August 2002
Datenerhebung:
12. Juni - 4. Juli 2002

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Der Blick über den Tellerrand

Während in Deutschland kein kommerzieller Gentech-Anbau mehr stattfindet und in der EU nur marginal, standen Gentech-Pflanzen im Jahr 2014 in den USA auf rund 47 Prozent der Anbauflächen.

Wie viel weiß die Bevölkerung, wie reagiert sie auf den Anbau und wie bewerten die AmerikanerInnen die rechtlichen Rahmen-bedingungen?

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