Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

03.02.12 18:25 Alter: 104 Tage

Gentechnik-Aktivisten freigesprochen

 

Zwei Aktivisten wurden vom Vorwurf der Nötigung im Berufungsprozess durch das Landgericht Neubrandenburg freigesprochen. Im Jahr 2009 schleuderten sie Ökosetzkartoffeln auf ein Versuchsfeld, einen Tag vor der Auspflanzung der Gentechnik-Kartoffel Amflora aus dem Hause BASF. "Es wurde keine Gewalt gegen Personen angewendet, was die Vorraussetzung für eine Nötigung wäre», so der Richter Jochen Unterlöhner. Die Feldbefreier freuen sich über den Freispruch aber vor allem über den Erfolg ihrer Widerstandarbeit zusammen mit der Bürgerinitiative vor Ort. Erst Mitte Januar hat BASF verkündet ihre Forschung mit Gentechnik-Kartoffeln in Deutschland einzustellen.

Meldung vom Informationsdienst Gentechnik am 3. Februar 2012


Meldung des Tages

15.05.12 09:37

Gentech-Food im Berliner KaDeWe

Greenpeace-Aktivisten protestieren heute in Berlin vor dem größten Kaufhaus Europas, dem Kaufhaus...


Einspruch gegen KWS-Versuche mit gv-Zuckerrüben

Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Altissima-Gruppe), Quelle: Wikipedia

Erneut will die KWS Saat AG gentechnisch veränderte Zuckerrüben im Freilandversuch testen. Die Rüben sind resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat. Der Einsatz dieses Herbizids birgt jedoch zahlreiche Risiken. Ein breites Bündnis hat nun dagegen Einspruch eingelegt.

Gentechnikanbau weltweit?

Zahlen und Datenmaterial zum weltweiten Gentechnikanbau finden Sie in den Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBerichten der ISAAA.

Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie – Ein Realitätscheck

Forscher mit Schutzbrille und Reagenzglas; Foto: ww.bilderbox.com


Die BUND-Studie belegt: Das Hauptinteresse an der Gentechnik kommt aus der agrochemischen Industrie. Erfahren Sie mehr über Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterdie unrealistischen Heilsver- sprechen der Gentechnik-Konzerne.

Hintergrund: EU-Kommission pusht Gentech-Anbau - BUND fordert: Keine Zulassungen für neue Gentech-Maislinien

Im Januar 2009 hat die EU-Kommission das Zulassungsverfahren für den Anbau von zwei weiteren Gentech-Maislinien eingeleitet, den Bt 11 Mais von Syngenta und den 1507 von DuPont Pioneer. Bis Ende Juni gibt der Ministerrat sein Votum ab. Nur wenn er mit qualifizierter Mehrheit – mit mindestens 255 von 345 Stimmen - gegen die Zulassung stimmt, ist der Anbau ausgeschlossen. Wenn nicht, liegt die Entscheidung bei der EU-Kommission, die auf Zulassung drängt. Der BUND fordert von der zuständigen Fachministerin Ilse Aigner, auf Nichtzulassung zu plädieren.

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