Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Report: "Golden Lies" - das fragwürdige "Golden Rice"-Projekt der Saatgutindustrie

Nach mehr als zehn Jahren Forschung soll der sogenannte "Golden Rice" ab 2013 erstmals kommerziell angebaut werden. Seine Fürsprecher preisen ihn als unausweichliche Lösung gegen zahlreiche Vitamin A-Mangelerscheinun-gen in Afrika und Südostasien. Doch die Informationslage ist unzureichend: Es fehlen wichtige technische Daten und eine umfassende, unabhängige Risikoanalyse.

Der foodwatch-Report, der von Dr. Christoph Then (testbiotech) verfasst wurde, beschäftigt sich mit folgenden Themenpunkten:

  • Vitamin A-Mangelernährung und ihre Bekämpfung
  • fehlende technische Daten des "Golden Rice"
  • Risiken des "Golden Rice"
  • allgemeine Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen

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"Golden Lies" - das fragwürdige "Golden Rice"-Projekt der Saatgutindustrie (Januar 2012)

NABU-Studie: Glyphosat und Agrogentechnik. Risiken des Anbaus herbizidresistenter Pflanzen für Mensch und Umwelt, Mai 2011

Glyphosat, der Wirkstoff von Roundup, ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid. Das breit wirkende Mittel wird auf vielen Millionen von Hektar ausgebracht, häufig in Kombination mit Glyphosat-resistenten gentechnisch veränderten Pflanzen. Angekündigt wurden Herbizid-resistente Pflanzen als Weg zur umweltverträglicheren Landwirtschaft. Inzwischen mehren sich aber die wissenschaftlichen Studien und Berichte, die zeigen, dass mit dem Einsatz von Glyphosat und dem Anbau Glyphosat-resistenter Pflanzen erhebliche negative Effekte auf Umwelt und Gesundheit verbunden sind.

Die Studie von Dr. Martha Mertens im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) erläutert den Einsatz und die Wirkung von Glyphosat in der Landwirtschaft insbesondere bei gentechnisch veränderten Pflanzen und zeigt die damit einhergehenden Risiken für Umwelt und Gesundheit auf. Des Weiteren befasst sich die Studie mit den inzwischen zahlreich auftretenden Glyphosat-resistenten Beikräutern und deren Auswirkungen auf den Herbizid-Einsatz.

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Glyphosat und Agrogentechnik. Risiken des Anbaus herbizidresistenter Pflanzen für Mensch und Umwelt (NABU, Mai 2011) (pdf, 947 KB)

Greenpeace Rechtsgutachten (Autorin: A. Lorch): Amflora - Eine Anbauzulassung ohne Umweltrisikoabschätzung, März 2010

Die Forderungen nach einem Anbau-Verbot der Amflora werden durch ein von Greenpeace vorgelegtem Rechtsgutachten untermauert: Danach untersagen EU-Richtlinien den Anbau von Pflanzen mit eingebautem Antibiotika-Resistenzgen, wie es bei der Amflora der Fall ist. Auch wurde die Pflanze nicht ausreichend auf ökologische Risiken geprüft. Greenpeace ist daher der Meinung, dass die Zulassung der Amflora nicht rechtens ist.

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Amflora – Eine Anbauzulassung ohne Umweltrisikoabschätzung (pdf, 130 kB)

Lang, A.; Otto, M.: Übersicht von Labor-und Feldstudien zu Auswirkungen von Bt-Mais auf Nicht-Zielorganismen, Februar 2010

Lang und Otto begutachteten insgesamt 20 Studien, bei denen die Auswirkungen von Bt-Mais auf Nicht-Zielorganismen im Fokus standen. Elf Schmetterlingsarten wurden untersucht, die hauptsächlich in den USA vorkommen. Die Autoren schlussfolgern, dass es zwar potentielle Gefahren für Schmetterlinge gibt, aber kein allgemeines Fazit gezogen werden kann. Dazu ist die Anzahl der Studien zu gering und zu wenige Arten wurden untersucht. Die Autoren schlagen vor, mehr Untersuchungen unter realistischen Umständen und ökologisch relevanten Bedingungen durchzuführen, um eine bessere Bewertung der Auswirkung des Anbaus von Bt-Mais auf Schmetterlinge durchzuführen.

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A synthesis of laboratory and field studies on the effects of transgenic Bacillus thuringiensis (Bt) maize on non-target Lepidoptera (pdf, 176 kB)

Bundesamt für Naturschutz (BfN): Standardisierung der Umweltrisikoabschätzung gentechnisch veränderter Pflanzen auf Basis der EU-Richtlinie 2001/18/E, 2009

Die gemäß der Verordnung 2001/18/EG vorgesehene Umweltrisikoprüfung ist abstrakt gehalten, so dass bei der Auslegung der vorzulegenden Antragsunterlagen großer Spielraum besteht. Als Folge davon wird die Umweltrisikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP)  im Zulassungsverfahren von den einzelnen Mitgliedsstaaten unterschiedlich gehandhabt. Mit der 2004 in Kraft getretenen VO EG 1829/2003 können Inverkehrbringensanträge in der Zukunft bei der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) eingereicht und bearbeitet werden. Dabei ist jedoch eine Aufweichung der Umweltstandards zu befürchten...

Vor diesem Hintergrund wurde in diesem Bericht die derzeitige Praxis der Umweltrisikoabschätzung von GVO-Anträgen, die sich derzeit im EU-Zulassungsverfahren befinden, analysiert. Dass und inwiefern sich Antragsteller und Zulassungsbehörden bei der Risikoabschätzung der GVP nicht immer an die EU-Verordnungen und hausinterne Standards halten, beschreibt die Studie des BfN sehr ausführlich.

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Standardising the Environmental Risk Assessment of Genetically Modified Plants in the EU (pdf, 1,07 kB)

Testbiotech e.V.: risk reloaded – zum Umgang mit den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU, Oktober 2009

In ihrer Studie deckt die Expertengruppe von Testbiotech e.V. die mangelnde Sicherheit bei der Prüfung gentechnisch veränderter Pflanzen auf. Diese entspricht nicht dem aktuellen Forschungsstand. Zur Verbesserung der Risikoabschätzung stellt die Expertengruppe ein eigenes Risikokonzept vor. Dieses sieht unter anderem die Einführung eines Crash-Tests vor, mit dem untersucht wird, ob und inwiefern die transgenen Pflanzen unter Stresseinwirkung genetisch stabil sind und welche ungewollten Veränderungen im Stoffwechsel zu beobachten sind. 

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risk reloaded – zum Umgang mit den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU (pdf, 1 MB)

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ): Basisstudie zur Wechselwirkung von gentechnisch verändertem Mon 810-Mais mit spezifischen Schmetterlingsarten, Juli 2009

Pünktlich zur Zeit des Maispollenfluges 2009 wurde auf eine Anfrage der GRÜNEN LIGA eine im Auftrag des sächsischen Umweltministeriums vom UFZ durchgeführte Studie zur Beeinträchtigung von Schmetterlingen durch Gentechmais nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Ein Großteil der Schmetterlinge ist durch den Anbau des Gentechmaiskonstruktes Mon 810 gegenüber dem mit dem Pollenflug verbreiteten Gift "exponiert" - das heißt, dem Wirkstoff zumindest potentiell ausgesetzt. Insbesondere für sämtliche Arten, die im Anhang II der sogenannten FFH-Richtlinie enthalten sind, ist das prekär, da diese besonderen naturschutzfachlichen Wert haben. Diese Arten sind Gegenstand spezifischer Erhaltungsmaßnahmen, ihr Verschwinden hätte die Entwertung ganzer Schutzgebiete zur Folge.

Nach wie vor sind aufgrund der schwankenden Toxingehalte im Gentechmais, der unklaren Empfindlichkeit der Schmetterlingslarven und der unklaren Pollenmenge am Eintragsort keine eindeutigen Aussagen möglich. Es wären daher zumindest generelle Schutzabstände unter Berufung auf das Vorsorgeprinzip angezeigt.

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Basisstudie zur Wechselwirkung von gentechnisch verändertem Mon 810-Mais mit spezifischen Schmetterlingsarten (pdf, 480 kB)

Dr. Christoph Then, Katrin Brockmann: Lässt sich der Anbau von Gen-Mais Mon 810 in Deutschland verbieten – Eine wissenschaftliche und rechtliche Bewertung (Auftraggeber: BÖLW e.V, Campact e.V.), April 2009

Die vorliegende Kurzstudie legt dar, dass ein Anbauverbot von Mon 810 in Deutschland wissenschaftlich und rechtlich geboten ist. Sie gibt einen Überblick über die Ergebnisse neuer wissenschaftlicher Publikationen, die deutlich machen, dass die Risiken des Anbaus von Mon 810 für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bisher nicht ausreichend untersucht wurden.

Zudem wird in der Studie anschaulich gemacht, dass die bisher praktizierten Ansätze zur Risikobewertung von Mon 810 zu kurz greifen: Sie setzen sich nicht in angemessener Weise mit der Sicherheit des Insektengifts auseinander, das in den Gentechnik-Pflanzen produziert wird.

Insgesamt wird gezeigt, dass sich seit dem Jahre 2007, als in Deutschland zuletzt über ein Anbauverbot des gentechnisch veränderten Mais Mon 810 diskutiert wurde, weitere konkrete wissenschaftliche Hinweise auf eine Gefährdung von Mensch und Umwelt durch Mon 810 ergeben haben. Zudem ist noch deutlicher geworden, dass es erhebliche Lücken bei der Risikobewertung des Bt-Toxins gibt, das in den Mon 810-Pflanzen gebildet wird.

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Lässt sich der Anbau von Gen-Mais Mon 810 in Deutschland verbieten – Eine wissenschaftliche und rechtliche Bewertung (pdf, 408 kB)

Christoph Then, Antje Lorch, Hiltrud Breyer (Auftraggeberin): EU-Risikomanagement – Risikobewertung und -management von Lebensmitteln – der Schlingerkurs der EU-Kommission, Dezember 2008

Eine Studie analysiert Entscheidungen der EU-Kommission zum Thema gentechnisch veränderte Organismen: Die Entscheidungsgewalt wird auf die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) verlagert, so ein Ergebnis. Die Studie "EU Risikomanagement" ist eine der ersten Analysen zum EU-Risikomanagement. "Sie kommt zum Schluss, dass die Stellungnahmen, Entscheidungen und Entscheidungsvorlagen der EU-Kommission ein bemerkenswert inkonsistentes Bild ihres eigenen Rollenverständnisses zeigen. Bisher fehlt ein explizit formuliertes und kohärent angewandtes Konzept, um den rechtlichen Vorgaben der EU für Umwelt- und Verbraucherschutz zu genügen", kommentiert die grüne Abgeordnete des Europäischen Parlaments Hiltrud Breyer, in deren Auftrag sie von Scouting Biotech und Ifrik erstellt wurde.

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EU-Risikomanagement: Risikobewertung und -management von Lebensmitteln – der Schlingerkurs der EU-Kommission (pdf, 352 kB)

Alberto Finamore, Marianna Roselli, Serena Britti, Giovanni Monastra, Roberto Ambra, Aida Turrini, and Elena Mengheri: Intestinal and Peripheral Immune Response to Mon 810 Maize Ingestion in Weaning and Old Mice, November 2008

Eine Fütterungs-Studie des italienischen Forschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel kommt zu dem Ergebnis, dass der Gentech-Mais Mon 810 signifikante Veränderungen im Immunsystems bewirken kann. Das Wissenschaftler-Team um Elena Mengheri hat die Auswirkungen von Mon 810 an gerade nicht mehr gesäugten und an älteren Mäusen überprüft und kam zu Ergebnissen, die häufig in Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten stehen.

Im Gegensatz zu den sonst üblichen Untersuchungen wurde vom italienischen ForscherInnen-Team nicht nur das Protein auf sein allergenes Potenzial überprüft, sondern die gentechnisch veränderte Pflanze verfüttert. In Darm, Milz und Blut der Versuchstiere wurden Veränderungen gemessen, die auf Entzündungen oder allergische Reaktionen hindeuten. Am stärksten war der Effekt laut Studie bei Jungtieren. Die Fütterung der gesamten gentechnisch veränderten Pflanze, das Mehrgenerationen-Design oder die Methode der fortlaufenden Zucht, welche bei der österreichischen Studie (siehe unten) mögliche Risiken durch Gentechnik-Futtermittel aufzeigten, sind keine Standardansätze für die europäische Risikobewertung.

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Intestinal and Peripheral Immune Response to Mon 810 Maize Ingestion in Weaning and Old Mice (pdf, 282 kB)

Jürgen Zentek, Alberta Velimirov, Claudia Binter: Biological effects of transgenic maize NK603 x Mon 810 fed in long term reproduction studies in mice, November 2008

Diese Studie ist eine der wenigen Langzeitstudien, die es gibt. Sie zeigt, dass mit Gentech-Mais NK603 x Mon 810 gefütterte Mäuse eine signifikant beeinträchtigte Fruchtbarkeit haben.

Die Studie war vom österreichischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben und von Wissenschaftlern der Veterinärmedizinischen Universitätsklinik in Wien angefertigt worden. Das Ergebnis: Vor allem in der vierten Generation haben die mit gentechnisch veränderten Mais des US-Konzerns Monsanto gefütterten Mäuse weniger Nachkommen als Tiere aus der Kontrollgruppe. Deren Nachkommen, die mit normalem Mais gefüttert wurden, waren zudem größer und schwerer als jene aus der Gen-Gruppe. Die Gen-Mäuse hatten Mais gefressen, der sowohl resistent gegen das Totalherbizid Roundup ist als auch ein Insektizid gegen Schädlinge produziert.

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BMGFJ: Biological effects of transgenic maize NK603 x Mon 810 fed in long term reproduction studies in mice (pdf, 965 kB)

Gutachten im Auftrag des BUND: RoundupReady Sojabohne – Wiederzulassung in der EU? Martha Mertens (Autorin), 2007

Die gegen das Herbizid Roundup tolerante Sojabohne GTS 40-3-2 des US-Konzerns Monsanto ist die verbreitetste gentechnisch veränderte Pflanze weltweit. Sie wurde 2007 auf knapp 60 Millionen Hektar angebaut, was mehr als der Hälfte der Anbaufläche transgener Pflanzen insgesamt entspricht. Sie gehört zu den ältesten Produkten der Agro-Gentechnik und muss aktuell neu überprüft werden, wenn sie auch in Zukunft weiter in Europa verkauft werden soll.

Die RoundupReady Sojabohne gilt in den USA seit Mai 1994 als „nonregulated“. Das heißt, sie kann dort ohne weitere Auflagen angebaut werden (APHIS 1994). Zwei Jahre später, im April 1996, erhielt die RoundupReady (RR) Sojabohne die Marktzulassung beziehungsweise die so genannte Inverkehrbringensgenehmigung in der Europäischen Union (EU). Diese beschränkt sich auf Import und Verarbeitung zu Futter- und Lebensmitteln, der Anbau ist nicht erlaubt. Was spricht gegen eine Wiederzulassung in der Europäischen Union?

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RoundupReady Sojabohne – Wiederzulassung in der EU? Gutachten erstellt im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und Friends of the Earth Europe von der Autorin Martha Mertens.  (pdf, 281 kB)

Roundup Ready Soybean – Reapproval in the EU? This report has been provided on behalf of Friends of the Earth Germany (BUND e.V.) and Friends of the Earth Europe by Martha Mertens. (pdf, 281 kB)

Moch, Katja/Brauner, Ruth/Ott, Bettina: Epigenetische Effekte bei transgenen Pflanzen. Auswirkungen auf die Risikobewertung, BfN-Skripten Band 187, Dezember 2006

Greift die Herstellung transgener Pflanzen in die Genregulation ein und wird dies im Rahmen der Marktzulassung ausreichend geprüft? Zu dieser Frage hat das Öko-Institut Freiburg im Auftrag des BfN ein 80 Seiten umfassendes Gutachten erstellt.

In ihrer Arbeit blicken die drei Autorinnen zunächst kurz zurück auf das überholte Ein-Gen-Ein-Protein-Paradigma der Molekularbiologie aus den 1950er Jahren. Danach zeichnen sie das heutige Bild der Genregulation, wie es sich nach den jüngsten Erkenntnissen aus der Wissenschaft und besonders nach der Entdeckung des gene silencing als epigenetisches Phänomen darstellt. Das Gutachten führt zahlreiche Beispiele für unbeabsichtigte Effekte bei transgenen Pflanzen an und untersucht einerseits, welche technischen Möglichkeiten und Entwicklungen es gibt, unbeabsichtigte Effekte bei transgenen Pflanzen aufzuspüren und andererseits, wie die rechtlichen Vorgaben und Verpflichtungen im Rahmen der europäischen Zulassung dazu aussehen. Im Rahmen des Gutachtens wurden verschiedene Wissenschaftler zu der Thematik befragt. Ihre Antworten fanden Eingang in die abschließende Diskussion und die Empfehlungen, wie die Risikobewertung transgener Pflanzen verbessert werden sollte, damit unbeabsichtigte Effekte bei transgenen Pflanzen zukünftig entsprechend dem neuen Wissensstand berücksichtigt werden können.

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Epigenetische Effekte bei transgenen Pflanzen: Auswirkungen auf die Risikobewertung (pdf, 500 kB)

Meldung des Tages

03.02.12 18:25

Gentechnik-Aktivisten freigesprochen

Zwei Aktivisten wurden vom Vorwurf der Nötigung im Berufungsprozess durch das Landgericht...


Gentechnikanbau weltweit?

Zahlen und Datenmaterial zum weltweiten Gentechnikanbau finden Sie in den Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBerichten der ISAAA.

Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie – Ein Realitätscheck

Forscher mit Schutzbrille und Reagenzglas; Foto: ww.bilderbox.com


Die BUND-Studie belegt: Das Hauptinteresse an der Gentechnik kommt aus der agrochemischen Industrie. Erfahren Sie mehr über Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterdie unrealistischen Heilsver- sprechen der Gentechnik-Konzerne.

Hintergrund: EU-Kommission pusht Gentech-Anbau - BUND fordert: Keine Zulassungen für neue Gentech-Maislinien

Im Januar 2009 hat die EU-Kommission das Zulassungsverfahren für den Anbau von zwei weiteren Gentech-Maislinien eingeleitet, den Bt 11 Mais von Syngenta und den 1507 von DuPont Pioneer. Bis Ende Juni gibt der Ministerrat sein Votum ab. Nur wenn er mit qualifizierter Mehrheit – mit mindestens 255 von 345 Stimmen - gegen die Zulassung stimmt, ist der Anbau ausgeschlossen. Wenn nicht, liegt die Entscheidung bei der EU-Kommission, die auf Zulassung drängt. Der BUND fordert von der zuständigen Fachministerin Ilse Aigner, auf Nichtzulassung zu plädieren.

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