Fresenius Verbraucherumfrage: Angst vor Mogelpackung und gentechnisch veränderten Lebensmitteln am größten (Juli 2010)
Die neue "SGS INSTITUT FRESENIUS Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen", durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach, belegt eine Verunsicherung der deutschen Verbraucher beim Lebensmittelkauf. Die Studie ist ein jährliches Verbraucherbarometer für die Zufriedenheit der Deutschen beim Lebensmitteleinkauf.
Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet, dass am Ende nicht das in der Packung ist, was draufsteht. Also dass zum Beispiel in der Erdbeermarmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Die Studie ergab, dass 43 Prozent der Verbraucher gentechnikfreie Lebensmittel möchten. 49 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer achten beim Einkauf besonders auf gentechnisch unveränderte Lebensmittel.
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SGS INSTITUT FRESENIUS Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen (pdf, 1,75 MB)
Greenpeace: Befragung zu Kartoffeln und Gentechnik (April 2010)
Bekannte Pommes- und Chipshersteller haben die Zeichen der Zeit sowie ihrer Kunden erkannt: Sie haben gentechnisch veränderten Kartoffeln mehrheitlich eine Absage erteilt. Acht der zehn befragten Kartoffelverarbeiter sich eindeutig positioniert haben. Nur zwei Firmen blieben vage: Die renommierten Chipsmarken Funny-frisch, Chio, Chipsletten und Lay's teilten Greenpeace mit, aktuell und künftig keine Chips aus Gen-Kartoffeln herzustellen. Auch die Pommes-Anbieter Burger King, LSG Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen die BASF-Kartoffel ab. Lediglich Procter & Gamble sowie McDonald's wollen sich mit der Chips-Marke Pringles bzw. Pommes für die Zukunft nicht festlegen.
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Greenpeace-Befragung zu Kartoffeln und Gentechnik (pdf, 30 kB)
Forsa-Umfrage für Griesson: Verbraucher wollen Süßwaren ohne Gentechnik (Januar 2010)
Die Deutschen achten beim Kauf von Süßgebäck vor allem auf Geschmack und Qualität der Produkte. Das hat eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, die der Süß- und Salzgebäckhersteller Griesson - de Beukelaer anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Auftrag gegeben hatte.
84 Prozent der Befragten nennen den Geschmack bei der Wahl des Gebäcks als wichtigstes Kriterium, 80 Prozent die Qualität. Zwei von drei Deutschen (65%) ab 18 Jahren legen zudem großen Wert auf transparente Verbraucherinformationen, z.B. über Zutaten und Herkunft.
Befragt nach ihren Kriterien für die Qualität von Keksen, Waffeln und auch Salzgebäck wie Crackern, nennen die Deutschen zuerst die Herstellung ohne Gentechnik (71%)
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Pressemitteilung von Griesson - de Beukelaer zur Forsa-Umfrage
Emnid-Umfrage für Greenpeace: Meinungen zum Anbauverbot von Gentech-Pflanzen (Januar 2010)
Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat für Greenpeace 1005 Bürgerinnen und Bürger am 6. und 7. Januar 2010 telefonisch unter anderem gefragt, ob Ministerin Aigner den Anbau der Gentechnik-Kartoffel Amflora verbieten sollte.
Die repräsentative Umfrage ergab Folgendes: 77 Prozent der Befragten sind für ein Anbauverbot der Amflora, 17 Prozent sind dagegen, 5 Prozent der Befragten machten keine Angaben.
Zum Anbauverbot für Gentech-Mais ergaben sich ähnliche Umfragewerte: 79 Prozent der Bürgerinnen und Bürger befürworten Landwirtschaftsministerin Aigners Entscheidung, Monsantos Mon 810 auf deutschen Äckern zu verbieten, 15 Prozent stimmten dagegen, 6 Prozent äußern sich nicht zum Thema.
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Emnid-Umfrage: Anbau von Gentech-Kartoffeln und -Mais (pdf, 33kB)
Nielsen-Studie: "Ohne Gentechnik"-Segment wächst am stärksten
Das US-Marktforschungsunternehmen Nielsen hat in einer Erhebung entdeckt, dass gentechnikfreie Produkte derzeit das am schnellsten wachsende Marktsegment in den USA sind. Allein im Jahr 2009 hat in den USA dieses Segment um 67 Prozent zugenommen und damit ein Volumen von 60,2 Mio. Dollar erreicht.
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U.S. Healthy Eating Trends Part 4: Store Brands Expand Healthy Offerings (Englisch)
Emnid-Umfrage für "Vielfalt ernährt die Welt": Wähler und Gentechnik (September 2009)
Die große Mehrheit der deutschen KonsumentInnen lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das von Bauern und Naturschützern gegründete Bündnis "Vielfalt ernährt die Welt" in Auftrag gegeben hat.
Danach stehen 65 Prozent der Konsumenten Gentechnik ablehnend gegenüber. Nur sechs Prozent der Deutschen sprachen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus. Der Rest der 1003 vom Meinungsforschungsinstitut Emnid Befragten enthielt sich. Die mehrheitlich ablehnende Haltung gegenüber der Gentechnik ist nach Ergebnissen der Umfrage weitgehend unabhängig von Faktoren wie Alter, Bildungsniveau, Einkommen und politischer Einstellung. Die Studie ergab darüber hinaus, dass mehr als die Hälfte der Befragten den Einsatz von Steuergeldern für die Erforschung und Anwendung von Gentechnik ablehnt.
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Der Einfluss des Themas Gentechnik auf die Bundestagswahl 2009 (pdf, 139 kB)
Forsa-Umfrage für Slowfood Deutschland: Meinungen zur Gentechnik (Mai 2009)
Nach den jüngsten Ergebnissen einer von Slow Food Umfrage sind 78 Prozent der Deutschen eindeutig gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel, auch dann, falls diese billiger verkauft werden würden. Sogar 85 Prozent lehnen auch die Verfütterung von gentechnisch manipulierten Pflanzen an Nutztiere ab. Nicht irrationale Angst, sondern der Respekt vor der Natur ist der am meisten genannte Grund für die Ablehnung.
Eine große Mehrheit von 82 Prozent aller Befragten stehen hinter dem Anbauverbot des gentechnisch veränderten Mais Mon 810 der Firma Monsanto. Und sogar 90 Prozent würden begrüßen, wenn Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Siegel zur Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel vorschreiben würde.
Eine repräsentative Umfrage durchgeführt von forsa bei 1005 Befragten.
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Verbraucher-Umfrage: Meinungen zur Gentechnik (pdf, 170 kB)
Gentechnik-Umfrage von Forsa: Mehrheit will Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" auf Lebensmitteln (April 2009)
Mehr als drei Viertel der Bundesbürger wünschen, dass Handelsketten und Lebensmittelindustrie das Label "Ohne Gentechnik" einsetzen. Weniger als ein Fünftel der Befragten hält dies nicht für sinnvoll. Weibliche Kundinnen erwarten sogar zu vier Fünftel eine Positivkennzeichnung tierischer Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, wenn zu ihrer Herstellung kein gentechnisch verändertes Futter eingesetzt wurde. Am stärksten plädieren Anhänger von Grünen, SPD und CDU/CSU für die Kennzeichnung. Etwas weniger ausgeprägt ist dies bei Kunden, die eher der FDP oder den Linken zuneigen.
An der Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" würden sich beim Einkauf 73 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher orientieren und eher Produkte kaufen, die diesen Hinweis tragen. Bei einem Viertel der Bundesbürger würde eine solche Kennzeichnung die Kaufentscheidungen eher nicht beeinflussen.
Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Meinungsforschungsinstitut Forsa unter 1002 Bundesbürgern durchführen ließ. Anlass ist die mittlerweile einjährige Gültigkeit einer am 1.5.2008 in Kraft getretenen Verordnung, nach der Unternehmen freiwillig tierische Produkte mit dem Aufdruck "ohne Gentechnik" kennzeichnen können.
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Forsa-Umfrage: Meinungen zur Kennzeichnung „ohne Gentechnik“
Kennzeichnung - Bundesbürger haben Bedenken gegenüber gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln (April 2009)
Die Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich beim Thema Gentechnik in Lebensmitteln besorgt und fordert eine leicht zu erfassende Kennzeichnung.
Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift Apotheken Umschau. Mehr als neun von zehn Befragten (94,6%) meinen, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sollten beim Verkauf deutlich gekennzeichnet werden. Begründet liegt dies in gesundheitlichen Bedenken.
Sieben von zehn Deutschen (70,7%) befürchten, dass ihnen gentechnisch veränderte Produkte mehr schaden als nützen.
Zwei Drittel (64,7%) lehnen überdies die Züchtung gentechnisch veränderter Pflanzen zur Lebensmittelherstellung ab.
Ebenso viele (65,5%) verneinten die Aussage, der Einsatz von Gentechnik in diesem Bereich sei für das Überleben der ständig wachsenden Menschheit unbedingt nötig.
Mehr als acht von zehn Bundesbürgern (83,3%) befürworten ein Verbot von zum Verzehr gedachten, gentechnisch gezüchteten Tieren.
Eine repräsentative Umfrage durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.064 Befragten.
Pressemeldung und mehr Infos finden Sie
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Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de
Greenpeace: Verbraucher-Umfrage zu Milch ohne Gentechnik, November 2008
Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Greenpeace im November 2008 durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Die Befragung erfolgte per Telefon, befragt wurden 1000 Männer und Frauen ab einem Alter von 14 Jahren.
Das Ergebnis war eindeutig: Rund 85 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen, dass Milchkühe kein gentechnisch verändertes Futter erhalten. Zwei Drittel würden sich, wenn sie die Wahl hätten, für das Produkt mit dem Hinweis ohne Gentechnik entscheiden.
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Verbraucher-Umfrage zu Milch ohne Gentechnik (pdf, 134 kB)
Emnid-Umfrage: Verbot von Genmais, September 2008
In einer von der Nichtregierungsorganisation campact! in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage wurden 1.396 Bundesbürger (528 aus Bayern) ab 14 Jahren zum Verbot von Gen-Mais in Deutschland befragt.
Von den Befragten verlangen 70 Prozent (80 Prozent der Bayern), dass Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Anbau-Verbot für den Gen-Mais MON810 in Deutschland erlässt. Selbst 75 Prozent der CSU-Wähler sprechen sich für ein Verbot aus.
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Soll Herr Seehofer den Gen-Mais verbieten? September 2008
Umfrage Deutschland (pdf, 28 kB)
Umfrage Bayern (pdf, 22 kB)
Einstellung europäischer Bürger zur Umwelt - Schwerpunkt: Einsatz von GVOs, Special EUROBAROMETER 295 - “ATTITUDES OF EUROPEAN CITIZENS TOWARDS THE ENVIRONMENT”, März 2008
Dieser Bericht wurde von der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission in Auftrag gegeben und beruht auf einer repräsentativen Umfrage von ca. 27.000 Menschen (ca. 1.000 Personen pro EU 27-Mitgliedsstaat) zum Thema Einstellungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zur Umwelt.
Ein Schwerpunkt der Umfrage war die Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sowie dem Zugang zu Informationen zu diesem Thema.
EU-weit lehnen 58 Prozent der Bürgerinnen und Bürger GVOs ab. Diese werden für unnütz und gefährlich gehalten. Nur rund ein Fünftel - 21 Prozent - stimmen für die Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen. Das sind sieben Prozent weniger als bei der Eurobarometer-Umfrage 2005. Bei einem Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft zeigen sich sogar 80 Prozent aller europäischen BürgerInnen besorgt.
Im Gegensatz zu den Ergebnissen im Eurobarometer 2005 gibt es nicht einmal in den gentechnikfreundlich gestimmten Nationen Spanien, Portugal, Irland, Italien, Malta oder der Tschechischen Republik Mehrheiten, die für den Einsatz GVOs stimmten.
Die Ablehnung gegenüber GVOs in der EU ist keine Momentaufnahme, wie der Blick in die vergangenen Eurobarometer zeigt.
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Ältere Ausgaben des Eurobarometer
Eurobarometer 64.3 - Europeans and Biotechnology in 2005. Patterns and Trends (pdf, 550 kB)
Eurobarometer 58.0 - Europeans and Biotechnology in 2002 (pdf, 700 kB)
Eurobarometer 55.2 - Europeans, Science and Technology (pdf, 300 kB)
Eurobarometer 52.1 - The Europeans and Biotechnology (pdf, 2400 kB)
ZDF-Umfrage: Wie denken Sie über gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel? Juni 2008
In dieser nichtrepräsentativen Umfrage des ZDF stimmten bis Ende Juni 2008 mehr als 24.000 Teilnehmer im Internet über gentechnisch veränderte Pflanzen ab.
Die Frage
Wie denken Sie über gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel?
Die Antworten
Nur vier Prozent der Befragten glauben, das gentechnisch veränderte Pflanzen für Mensch und Tier genauso gesund sind wie die ursprünglichen Sorten.
Sieben Prozent würden einem Anbau von GV-Pflanzen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zustimmen.
Ein vollständiges Anbauverbot der Gen-Pflanzen fordern 89 Prozent aller Teilnehmer.
Studie: Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Verbraucherwahl - Does Mandatory Labelling of Genetically Modified Food Grant Consumers the Right to Know? Evidence from an Economic Experiment, 2008
Die Arbeit des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW GmbH) hat untersucht, ob genetisch veränderte Lebensmittel in Deutschland eine Absatzchance haben und ob die unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme, freiwillig oder verpflichtend, es den Konsumenten ermöglichen, ihre Präferenzen zu offenbaren. An dem Experiment nahmen insgesamt 164 Personen teil.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmer die nicht genetisch veränderten Lebensmittel deutlich bevorzugen. Im Durchschnitt verlangen sie einen Preisabschlag von etwa 50 Prozent, um genetisch veränderte Lebensmittel zu kaufen.
Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass ein Kennzeichnungssystem erforderlich ist, um die Konsumenten über die Existenz oder auch Nichtexistenz gentechnisch veränderter Zutaten zu informieren und es ihnen zu ermöglichen, ihre Präferenzen durch ihr Kaufverhalten auszudrücken da die Konsumenten die Existenz genveränderter Inhaltsstoffe nicht am Aussehen oder am Geschmack der Lebensmittelprodukte erkennen können.
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Zur Akzeptanz von gentechnisch verändertem Saatgut in der deutschen Landwirtschaft, Uni Göttingen, März 2007
Julian Voss, Achim Spiller und Ulrich Enneking von der Universität Göttingen legten im März 2007 eine Studie zur Akzeptanz von GVO bei Landwirten vor. Motivation für die Studie war laut Pressemitteilung von Achim Spiller, dass bisher vorrangig Verbraucher und weniger Landwirte zu ihren Einstellungen zur Agro-Gentechnik befragt wurden. Laut Überschrift der PM hätte die Studie gezeigt, dass Landwirte "nicht mehrheitlich gegen grüne Gentechnik" wären.
Die Studie ist nicht repräsentativ unter unter unklaren wissenschaftlichen Rahmenbedingungen entstanden. So wurden zwar 370 Landwirte befragt, die Einzelergebnisse beziehen sich jedoch nur auf rund 300, bei einzelnen Fragen sogar auf noch weniger (182 oder nur 125) Landwirte. Die Auswahl der landwirtschaftlichen Betriebe wurde nicht ausgewogen getroffen, es wurden vorrangig Besitzer von größeren landwirtschaftlichen Betrieben in Nordwestdeutschland befragt.
Die Angaben in der Zusammenfassung, wonach "ein Drittel für, 29 Prozent klar gegen, der Rest unentschlossen kritisch" sei, verschleiert die Fakten. Angesichts der Zahl der Befragten ist ein Unterschied zwischen "einem Drittel" und 29 Prozent statistisch wenig relevant. Das einzige, was sich aus den Zahlen seriös ableiten lässt ist, dass es drei relativ gleich große Gruppen gibt, von denen eine Gruppe der befragten Landwirte gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen würde, eine Gruppe klar dagegen ist, und die dritte Gruppe sich zwar nicht festlegen will, aber in der Tendenz kritisch ist. Demnach wäre eine andere mögliche Interpretation der Ergebnisse: Die Mehrheit der Landwirte sieht den Einsatz von GVO-Pflanzen in der Landwirtschaft kritisch. Sogar die Gruppe derjenigen, die sich klar für die Agro-Gentechnik ausgesprochen hatte, erwiese sich als zurückhaltend bei der Frage, ob sie tatsächlich GVO-Sorten anbauen würden.
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Zur Akzeptanz von gentechnisch verändertem Saatgut in der deutschen Landwirtschaft (pdf, 400 kB)
Verbraucherumfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, Dezember 2006
Gentechnisch veränderte Lebensmittel finden keine Akzeptanz bei den deutschen Verbrauchern. Ein Großteil der Befragten hält zudem die gegenwärtige Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen für verbesserungswürdig oder nicht ausreichend. Dem Einsatz der Technologie außerhalb des Nahrungsmittelbereichs stehen die Konsumenten hingegen weitaus unkritischer gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der GfK Marktforschung vom Dezember 2006, in der Einstellung und Verhalten der Deutschen gegenüber Gentechnik ermittelt wurden.
Generell sind vier von zehn Befragten gegen den Einsatz von Gentechnik, sei es in der Medizin, bei Pflanzenschutzmitteln, Lebensmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Kosmetika oder Reinigungsmittel. Lediglich 4,9 Prozent der deutschen Verbraucher befürworten Gentechnik grundsätzlich.
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GfK-Verbraucher-Umfrage zur gentechnisch veränderten Produkten vom Dezember 2006 (Zusammenfassung) (pdf, 20 kB)
Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland 2006, in Auftrag gegeben vom BMU, November 2006
Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegebene Studie erhebt - im Abstand von jweils zwei Jahren - Einstellungen der Bevölkerung zu umweltpolitischen Themen.
Auch die Agro-Gentechnik steht im Fokus. So wurde unter anderem gefragt, ob der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstelle. 38 Prozent hielten einen solchen Anbau für sehr gefährlich, weitere 41 Prozent für etwas gefährlich.
Auf die Frage, ob der Staat im Bereich Agro-Gentechnik genug tut, um die Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten, antworteten nur fünf fünf Prozent der Befragten mit Ja.
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Die Ergebnisse der Umfrage (pdf, 850 kB)
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse (pdf, 50 kB)
Den Fragebogen zur Umfrage (pdf, 150 kB)
Verbraucher-Umfrage von forsa im Auftrag von slowfood Deutschland e.V., Juli 2005
Im Vorfeld der Bundestagswahl hat Slow Food Deutschland das forsa-Institut mit einer Meinungsumfrage zum Thema Genfood beauftragt. Forsa hat deshalb am 18. und 19. Juli 2005 1.001 Bürger befragt. Danach lehnen mehr als drei Viertel, nämlich 79 Prozent der Bundesbürger gentechnisch veränderte Bestandteile in der Nahrung ab. Nur 17 Prozent gaben an, dass ihnen diese Frage egal ist, wenn der Preis stimmt. Allerdings ist die Ablehnung von Genfood im Osten mit 70 Prozent nicht ganz so signifikant. Am höchsten ist die Ablehnungsquote bei den Altersgruppen zwischen 30 und 59 Jahren mit 83 Prozent. Die unter 30-jährigen sagen zu 71 Prozent "nein" und legen zu 27 Prozent mehr Wert auf einen günstigen Preis.
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Ergebnisse der forsa-Umfrage zu Genfood vom Juli 2005 (pdf, 100 kB)
Verbraucher-Umfrage des Emnid-Institutes im Auftrag der Deutschen Welthungerhilfe zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln, September 2003
Diese Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag der Deutschen Welthungerhilfe zeigt, dass drei Viertel der Deutschen gentechnisch veränderte Lebensmittel äußerst skeptisch betrachten. 74,4 Prozent der 4.000 Befragten würden sich auf keinen Fall mit solchen Lebensmitteln ernähren oder halten das für "eher unwahrscheinlich". Für 88,4 Prozent ist die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel äußerst wichtig oder wichtig.
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Emnid-Umfrage zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln, September 2003 (pdf, 18 kB)
Umfrage bei Landwirten durch die Wickert Institute im Auftrag von Greenpeace, August 2002
Im Auftrag von Greenpeace befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Wickert-Institute in Hildesheim deutsche Landwirte nach ihrer Einstellung zur Gentechnik in der Landwirtschaft. In der Zeit vom 12. Juni bis 4. Juli 2002 wurden 1.031 Landwirte aus dem gesamten Bundesgebiet telefonisch interviewt.
Die Auswertung ergab, dass die große Mehrheit der Landwirte in Deutschland kein gentechnisch verändertes Saatgut aussähen und ihren Tieren kein genmanipuliertes Futter in den Trog geben will. Darüber hinaus wollen sie informiert werden, wenn benachbarte Bauern genmanipulierte Pflanzen anbauen, und sie wollen Entschädigungen, wenn ihre Ernte durch Pollenflug von Gen-Pflanzen verunreinigt wurde.
Die Wickert Institute gehören zu den ältesten in der Markt- und Meinungsforschung in Deutschland und Europa. Das Unternehmen profitiert von seinem Ruf als politisch und finanziell unabhängiges Institut mit einem "leicht konservativen Einschlag". Seine Umfrageergebnisse gelten deshalb als besonders glaubwürdig.
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"Deutsche Bauern lehnen Gentechnik ab", Ergebnisse der Umfrage durch die Wickert Institute, August 2002 (pdf, 30 kB)


