Bayern: Katholische Kirche verbietet Gentechnik auf ihren Feldern
Die katholische Kirche in Bayern hat auf ihren Äckern den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten. „Die Schöpfung ist nicht manipulierbar und der Willkür des Menschen auszusetzen. Patente auf Leben, auf Pflanzen und Tiere darf es nicht geben. Lebende Organismen und ihre Bestandteile werden wesentlich in der Schöpfung aufgefunden - und nicht vom Menschen erfunden. Die von Gott gegebene Schöpfung besitzt einen Eigenwert, der weit über menschliche Nutzungsinteressen hinausgeht“, wird die Entscheidung im Passauer Bistumsblatt vom Umweltreferenten der Diözese, Josef Holzbauer, kommentiert.
Verwaltet wird das Grundvermögen der sieben bayerischen Bistümer von der Pfründepachtstelle in Regensburg. Der neue Passus wird seit diesem Jahr in die Pachtverträge aufgenommen. Es betrifft alle Landwirte, die Grundstücke der Kirche gepachtet haben.
Grüne und ödp (Ökologisch-Demokratische Partei) bekämpfen Gentechnik in der bayerischen Landwirtschaft schon lange. Sie wollten beispielsweise erreichen, dass auf staatlichen Gütern der Anbau von Genmais unterbunden wird.
In Bayern gibt es bereits zahlreiche
gentechnikfreie Regionen und
gentechnikfreie Kommunen!


