Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

15.06.12 13:49 Alter: 2 Jahre

Neue Gentech-Soja darf bald importiert werden

 

Die gentechnisch veränderte Sojasorte „Intacta“ des US-Agrochemiekonzerns Monsanto wird offenbar bald zum Import als Futter- und Lebensmittel zugelassen. Da die Mitgliedsstaaten am Mittwoch im Berufungsausschuss keine eindeutige Entscheidung fällten, ist nun die EU-Kommission an der Reihe. Deren positive Einstellung zur Agrogentechnik ist bekannt. Wie Agrarheute meldet, haben sich Deutschland, Frankreich und Italien bei der Abstimmung enthalten.

Die Gentechniksoja „Intacta“ ist eine Kreuzung anderer gentechnisch veränderter Monsanto-Pflanzen (MON 87701 und MON 89788) und soll sowohl gegen das Herbizid Glyphosat, das der Konzern unter dem Namen "RoundUp" vertreibt, als auch gegen bestimmte Schädlinge resistent sein. Die Abstimmung im Berufungsausschuss ersetzt seit Beginn dieses Jahres die entsprechende Beratung im EU-Agrarministerrat. Das neue Gremium wird dann tätig, wenn im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit (SCoFCAH) keine Einigung erzielt werden kann. Kommt auch beim zweiten Versuch keine Entscheidung zustande, hat – wie im aktuellen Fall von „Intacta“ – die EU-Kommission das letzte Wort.

Meldung vom Informationsdienst Gentechnik am 15. Juni 2012

Lesen Sie mehr über

 

 


Meldung des Tages

20.11.14 15:31

Interview zur Bioökonomie: Mehr Biomasse geht nicht

Die „Bioökonomie“ soll die Abhängigkeit vom Erdöl verringern, indem Konsumgüter auf pflanzlicher...


GVP in der Anbau-Pipeline

In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Gentech-Pflanzen (GVP) sich noch in der Anbau-Pipeline für die EU befinden, welche Anträge auf Anbauzulassung zurückgezogen wurden und welche Anbauzulas-sungen nicht mehr gültig sind.

Download

TTIP & CETA: sEBI gestartet

Logo "Gentechnik - TTIP unfairhandelbar"

Die Freihandels-abkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) bergen zahlreiche Risiken. Im Bereich der Gentechnik droht eine Aushöhlung der Gentech-Kennzeichnungspflicht in der EU. Ein breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen hat sich unter dem Namen "TTIP unfairhandelbar" zusammen-geschlossen und fordert über eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) den Stopp der Verhandlungen. Da die Europäische Kommission die EBI abgelehnt hat, zieht das Bündnis nun vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). An der selbstorganisierten EBI (sEBI) können Sie online teilnehmen.

 

 

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 214
  • Beteiligte Landwirte: 31.913
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.181.557 ha
  • Stand: 30.10.14

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 344
  • Stand: 30.10.14

Das Projekt Gentechnikfreie Regionen in den Naturland Nachrichten

Lesen Sie das Interview im Mitgliedsmagazin des ökologischen Anbauverbands Naturland.

Interview

Metanavigation:
Home