Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Klettgau

Am 14. März 2005 beriet der Gemeinderat der Gemeinde Klettgau über die Verwendung von gentechnisch veränderte Pflanzen. Zu dieser Zeit hatten sich bereits die örtlichen Landwirte freiwillig zu einem Verzicht verpflichtet. Der Gemeinderat beschloss mit 18 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen, dass:

"(...) bei Neuverpachtungen landwirtschaftlicher Flächen Pächter von gemeindeeigenen Grundstücken vertraglich verpflichtet werden, auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten."

Der Beschluss ist zunächst auf fünf Jahre begrenzt, gleichzeitig soll auch das Gespräch mit den Pächtern bereits bestehender Pachtverträge gesucht werden.

Kontakt: 

Gemeindeverwaltung Klettgau
Hauptamt
Tel: 07742/935-101

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 

kein GVO-Anbau auf kommunalen Flächen

 

Gründungsdatum: 14.03.05 

Laufzeit in Monaten: zunächst befristet auf 5 Jahre 

 Startet den Datei-DownloadBeschluss 

Zurück

Meldung des Tages

08.09.10 13:50

Mecklenberg-Vorpommern stoppt Gentech-Kartoffel Amflora

Neue Schlappe für die BASF: Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern stoppt die Verbreitung...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


[mehr]

Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster[mehr]

Metanavigation:
Home