Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Hannover

Am 2. Dezember 1999 reichten die SPD-Fraktion und die Fraktion der Bündnis 90/GRÜNE im Rat der Landeshauptstadt Hannover den Antrag ein, keine Gentechnik auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt zu erlauben.

"Bei der Neuverpachtung bzw. Verlängerung von Pachtverträgen von städtischen landwirtschaftlichen Flächen sollen die PächterInnen vertraglich verpflichtet werden, in einem Zeitraum von fünf Jahren auf die Verwendung von transgenem Saatgut zu verzichten. Bei bereits laufenden Pachtverhältnissen wird versucht, einen entsprechenden Verzicht zu vereinbaren."

In einem weiteren Antrag wird die Stadtverwaltung aufgefordert, "im Rahmen ihrer Entscheidungsbefugnisse darauf einzuwirken, dass innerhalb städtischer Einrichtungen, städtischer Eigenbetriebe und nach Möglichkeit auch städtischer Beteiligungen beim Warenkauf und über Verträge mit Großhändlern möglichst keine gentechnisch veränderten Lebensmittel gekauft oder verwendet werden."

Beide Anträge wurden vom Stadtrat im September 2000 beschlossen.

Kontakt: 

Statverwaltung Hannover
Zentrale Dienste
Tel: 0511/168-43916

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 
  • kein GVO-Anbau auf kommunalen Flächen
  • kein Einsatz gentechnisch veränderter Lebensmittel in kommunalen Einrichtungen
 

Gründungsdatum: 01.09.00 

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