Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Igersheim

Der Gemeinderat von Igersheim befasste sich am 26. April 2007 mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen.

So spricht er sich gegen den geplanten Freisetzungsversuch mit Gentechnik-Mais von Monsanto aus. Außerdem wird gemeindeeigenes Land künftig mit der Auflage verpachtet, keine Gentechnik einzusetzen. In einem dritten Beschlusspunkt begrüßt der Gemeinderat die Ziele des Bündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft im Main-Tauber-Kreis und des Netzwerkes Gentechnikfreier Regionen in Europa.

Der Kreistag im Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterMain-Tauber-Kreis sprach sich am 21. März 2007 in einer Resolution gegen einen von Monsanto geplanten Freisetzungsversuch in der Gemarkung Grünsfeld aus und wird bei der Verpachtung kreiseigener Flächen Gentechnik künftig ausschließen. Außerdem begrüßt der Kreistag darin ausdrücklich die Ziele des Bündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Main-Tauber.

Auch die Gemeinden Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterCreglingen, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGrünsfeld, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLauda-Königshofen, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWertheim und Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKönigheim im Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterMain-Tauber-Kreis schließen den Einsatz von Gentechnik aus.

Mehr Informationen

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterInternetseite des Bündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Main-Tauber

Kontakt: 

Gemeindeverwaltung Igersheim
Hauptamt
Tel: 07931/497-24

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 

kein GVO-Anbau auf kommunalen Flächen

 

Gründungsdatum: 26.04.07 

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Meldung des Tages

07.09.10 12:20

Treffen der deutschen Gentechnik-Lobby – Kritiker müssen draußen bleiben

Heißer Kaffee und warme Worte: In Üplingen bei Magdeburg feierte sich am Montag die deutsche...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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