Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Bodolz

Der Bodolzer Gemeinderat hat am 27. September 2007 einstimmig beschlossen keine Gentechnik auf gemeideeigenen Flächen zuzulassen und hofft so ein Zeichen für die gesamte Region Lindau (Bodensee) setzen zu können.

Bodolz bekennt sich einerseits zu einer unabhängigen Landwirtschaft ohne Gentechnik und andererseits zu der Forderung der VerbraucherInnen nach sauberen, natürlichen Lebensmittel.

In den Pachtverträgen wird festgelegt, dass auf gemeindeeigenen Flächen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden dürfen. Die Gemeinde wirbt außerdem für regional vermarktete Produkte und sorgt dafür, dass in den eigenen Betrieben wie Schulen, Altenheimen und Kindergärten nur Lebensmittel verwendet werden, die ohne den Einstz von Gentechnik hergestellt wurden.

Kontakt: 

Gemeinde Bodolz
1. Bürgermeister
Herr Stephan Bock
Rathausstraße 20
88131 Bodolz

Tel.: 08382/ 9330-11
bgm.bock(at)bodolz.de

 

Kurz notiert

Gründungsdatum: 27.09.07 

Laufzeit in Monaten: unbegrenzt 

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Meldung des Tages

07.09.10 12:20

Treffen der deutschen Gentechnik-Lobby – Kritiker müssen draußen bleiben

Heißer Kaffee und warme Worte: In Üplingen bei Magdeburg feierte sich am Montag die deutsche...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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