Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Alfdorf

Am 5. Mai 2008 beschloss der Gemeinderat von Alfdorf im Baden-Württembergischen Rems-Murr-Kreis, dass auf gemeindeeigenen Land keine gentechnisch veränderten Organismen angebaut werden dürfen.

Aus dem Beschluss: "Bei der Neuverpachtung kommunaler landwirtschaftlicher Flächen, bei der Verlängerung und bei bestehenden Pachtverträgen sollen Pächter und Pächterinnen vertraglich verpflichtet werden, auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu verzichten."

Die Gemeinde möchte durch Information und gezielte Gespräche mit den Alfdorfer Landwirten außerdem erreichen, dass das gesamte Gemeindegebiet durch die Unterzeichnung von freiwilligen Selbstverpflichtungserklärungen frei von Gentechnik bleibt.

Kontakt: 

Gemeinde Alfdorf
Obere Schlossstraße 28
73553 Alfdorf
Tel.: 07172/ 309 0

 

Kurz notiert

Gründungsdatum: 05.05.08 

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Aktuelle Entwicklungen: 

Die Gemeinde engagiert sich für Gentechnikverzicht auf dem gesamten Gemeindegebiet mit der Unterzeichnung von freiwilligen Selbstverpflichtungserklärungen.

 
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Meldung des Tages

07.09.10 12:20

Treffen der deutschen Gentechnik-Lobby – Kritiker müssen draußen bleiben

Heißer Kaffee und warme Worte: In Üplingen bei Magdeburg feierte sich am Montag die deutsche...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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