Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Ansbach

Die mittelfränkische Stadt Ansbach beschäftigte sich in mehreren Ratssitzungen mit dem Thema Agro-Gentechnik. Bereits seit der Zusammenkunft des Bauausschusses am 17. Januar 2005 ist in Pachtverträgen ein Passus einzufügen beziehungsweise zu ergänzen, die das Ausbringen von gentechnisch verändertem Saatgut auf stadteigenen, landwirtschaftlichen Nutzflächen ausdrücklich ausschließt. Werden neue Pachtverträge aufgesetzt, wird diese Regelung künftig grundsätzlich eingefügt. Wer als Pächter gegen diesen Ratsbeschluss verstößt, haftet im Schadensfall selbst.

Kontakt: 

Stadtverwaltung Ansbach
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
www3.ansbach.eu
Tel.: 0981-51-0 (Zentrale)

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 

- keine GVO auf stadteigenen Flächen

 

Gründungsdatum: 17.05.05 

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Meldung des Tages

08.09.10 13:50

Mecklenberg-Vorpommern stoppt Gentech-Kartoffel Amflora

Neue Schlappe für die BASF: Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern stoppt die Verbreitung...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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