Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Dietramszell

Der Dietramszeller Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 17. Februar 2009 beschlossen, dass auf gemeindeeigenenFlächen kein gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzengut ausgebracht werden darf. Dietramszell bekennt sich mit seinem Beschluss zu einer unabhängigen und konkurrenzfähigen Landwirtschaft ohne Gentechnik und kommt dem allgemeinen Verbraucherwunsch nach sauberen, natürlichen Lebensmitteln nach. Der Gemeinderat appelliert weiter an alle ortsansässigen Landwirte, freiwillig auf Gentechnik auf ihren Äckern zu verzichten.
In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten wird auf die Verwendung gentechnisch veränderter Lebensmittel - im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten - verzichtet.

Kontakt: 

Gemeinde Dietramszell
Am Richteranger 10
83623 Dietramszell
Tel.: 08027 - 9058 - 25

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 
  • keine GVO auf gemeindeeigenen Flächen
  • keine gentechnisch veränderten Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen
 

Gründungsdatum: 17.02.09 

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Meldung des Tages

07.09.10 12:20

Treffen der deutschen Gentechnik-Lobby – Kritiker müssen draußen bleiben

Heißer Kaffee und warme Worte: In Üplingen bei Magdeburg feierte sich am Montag die deutsche...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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