Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Ainring

Der Rat der oberbayrischen Gemeinde Ainring beschließt in seiner Sitzung am 9. Juni 2009, gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut auf den eigenen Pachtflächen zu verbieten. Die Regelung gilt sowohl bei Neuabschluss als auch bei Pachtvertragsverlängerungen. Der Rat unterstützt Landwirte, die sich freiwillig für eine gentechnikfreie Landwirtschaft engagieren und zu gentechnikfreien Regionen zusammenschließen. Mit dem Gemeinderatsbeschluss kommt Ainring dem Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfreien Lebensmittel nach.

 

 

 

Kontakt: 

 

 

Gemeinde Ainring
Mitterfelden
Salzburger Straße 48
83404 Ainring
Telefon: 086 54-5 75-0
E-Mail: gemeinde@ainring.de

 

Kurz notiert

Verpflichtungsumfang: 
  • keine GVO auf gemeindeeigenen Flächen
  • Unterstützung für Initiativen freiwilliger gentechnikfreier Regionen
  • Unterstützung der Verwendung gentechnikfreien Saatguts
 

Gründungsdatum: 09.06.09 

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Meldung des Tages

07.09.10 12:20

Treffen der deutschen Gentechnik-Lobby – Kritiker müssen draußen bleiben

Heißer Kaffee und warme Worte: In Üplingen bei Magdeburg feierte sich am Montag die deutsche...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

Logo der 6. Europäischen Konferenz der gentechnikfreien Regionen.

Vom 16. bis 18. September treffen sich im Europäischen Parlament in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter lokaler, regionaler und nationaler Initiativen und Organisationen, von Bauern, Umwelt- und Naturschutz, Verbrauchern, Unternehmen und kritischer Wissenschaft. Sie diskutieren gemeinsame Strategien und Aktionen gegen die Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung. Wir erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Mitgliedstaaten der EU und umliegenden europäischen Ländern sowie Gäste aus China, Indien, den USA, Japan und Afrika. Und wir erwarten Sie!


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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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