Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Felder ohne Gentechnik im Fläming (GfI)

Im September 2006 hatten sich in Deutsch Bork 20 Landwirte zu einer Gentechnikfreien Initiative zusammengeschlossen. Inzwischen sind über 40 konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe beteiligt. Deren Flächen reichen von Görzke bis Dahme und Potsdam bis Wittenberg und sind zwischen vier und 1.570 Hektar groß.

Auch Imker, Pilzzüchter und Hotels haben sich dem Bündnis angeschlossen. Volker Rottstock, Ökobauer aus Deutsch Bork, betont neben der ökologischen Komponenre auch die Bedeutung der Region für den Tourismus: "Da die meisten Verbraucher gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen, werden sie weiterhin in den Fläming kommen, hier essen und einkaufen" glaubt er.

Erfolg hatte die Initiative im Jahr 2007, als sie bekannt geben konnte, dass im Fläming kein Anbau von Gen-Mais stattfinden wird.

 

Kontakt: 

Volker Rottstock
Deutsch Bork 37
14822 Linthe
Tel: 033748/70385
Fax: 033748/20376
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailvr(at)flaeminGENein.de
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.flaemingenein.de

 

Kurz notiert

Landwirtschaftliche Nutzfläche: 15900 ha

Beteiligte Landwirte: 40 

Verpflichtungsumfang: 

Pflanzenbau

 

Gründungsdatum: 01.09.06 

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Petition: TTIP & Gentechnik

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Das Freihandels- abkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA birgt zahlreiche Risiken. Im Bereich der Gentechnik droht eine Aushöhlung der Gentech-Kenn- zeichnungspflicht in der EU. Ein breites Bündnis aus Nichtregierungs- organisationen hat sich unter dem Namen "TTIP unfairhandelbar" zusammengeschlossen und fordert in einer Petition, das Gemeinwohl über Wirtschaftsinteressen zu stellen.

 

 

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