Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Gentechnikfreie Region Prignitz (GfI)

2007 wurde das "Aktionsbündnis für eine Gentechnikfreie Region Prignitz" ins Leben gerufen. Im Rahmen der Initiative unterschrieben 18 Landwirte freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen für etwa 5.880 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche.

2008 startete parallel dazu das Agrarbündnis “Gentechnikfreie Region Prignitz”, das ausschließlich von Landwirten getragen wird und die Ablehnung der Gentechnik vor allem betriebswirtschaftlich und produktionstechnisch begründet. Im Agrarbündnis haben sich 73 Landwirte mit etwa 32.100 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche zusammengeschlossen (87 % davon konventionell und 13 % ökologisch bewirtschaftet). Mit dabei sind auch fast alle Unterzeichner des Aktionsbündnisses.

Während das Aktionsbündnis vor allem in Politik und Gesellschaft wirkt, konzentriert sich das Agrarbündnis auf Überzeugungsarbeit im Berufsstand - die Initiaven versuchen somit, möglichst alle landwirtschaftlichen Akteure für eine gentechnikfreie Produktion zu begeistern.

Kontakt: 

Kontakt Aktionsbündnis:  
Wilfried Treutler
Tel.: 03877-74 699
E-Mail: b.w.treutler(at)arcor.de

Kontakt
Agrarbündnis:  
Bernd Teickner
Reinhard Jung
Tel.: 038791-80200
E-Mail: textjung(at)gmx.de

 

Kurz notiert

Landwirtschaftliche Nutzfläche: 32.100 ha

Beteiligte Landwirte: 73 

Verpflichtungsumfang: 

Pflanzenbau, Tierhaltung (teilweise)

 

Gründungsdatum: 21.04.08 

 Startet den Datei-DownloadVerpflichtungserklärung 

Aktuelle Entwicklungen: 

Durch das Aktionsbündnis motiviert schließen inzwischen die Kirchenkreise Perleberg-Wittenberge und Havelberg-Pritzwalk in ihren Pachtverträgen Gentechnik auf Kirchenland aus.

Ziel des Aktionsbündnisses ist es, die gesamte Prignitz als gentechnikfreie Region zu bewahren und dauerhaft zu sichern.

 
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Meldung des Tages

29.07.10 17:00

Gentechnik-Kartoffel der BASF vom Acker geholt

Sechs Aktivisten entfernten heute Gentechnik-Kartoffel-Pflanzen vom Acker und packten sie in Säcke...


6. Europäische Konferenz gentechnikfreier Regionen

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Film: Vergiftetes Land

Der Anbau von gentechnisch veränderter Soja in Südamerika hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. 

Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
 

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