Aktionsbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Schleswig-Holstein
Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Attac und dem BUND Schleswig-Holstein fanden sich am 1. und 2. November 2003 in Rendsburg rund sechzig Verfechter gentechnikfreier Landwirtschaft zusammen und gründeten ein Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Schleswig-Holstein. Dieses appelliert an alle politischen Kräfte im Land, sich auf EU- und nationaler Ebene für strenge Anbauregeln und die Haftung nach dem Verursacherprinzip zu positionieren.
Geladener Gast der Veranstaltung war auch Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Berichterstatter der EU im Europäischen Parlament. Er betonte, dass über gesetzlich fixierte strenge Koexistenz-Regelungen (Haftung nach dem Verursacherprinzip) die Chance ergriffen werden müsse, den Einsatz der grünen Gentechnik zu einem nicht versicherbaren und wirtschaftlich nicht tragbaren Risiko für potenzielle Anwender zu machen.
Kontakt:
Dr. Ina Walenda
BUND Schleswig-Holstein
Tel: 0431/6606050
ina.walenda(at)bund-sh.de



