Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Aktionsbündnis für eine gentechnkifreie Landwirtschaft in Thüringen

Auf Initiative des BUND Thüringen, der GRÜNEN LIGA und des Thüringer Ökoherz e.V. hat sich Mitte November 2003 ein Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen gegründet.

Die Ökoanbau-Verbände Gäa und Demeter, der Thüringer Ökoflur-Naturfrucht e.V. sowie die Ökotrend-Dienstleistungs-GmbH haben sich als erste dem Bündnis angeschlossen. Auch zahlreiche Landwirtschafts-betriebe und Privatpersonen haben geäußert, dass sie dem Bündnis beitreten wollen.

Unterstützung erwartet das Aktionsbündnis auch von der Evangelischen Kirche in Thüringen. Die Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirchen in Thüringen hatte bereits vor zwei Jahren beschlossen, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Kirchenland zu untersagen. Nach diesem Vorbild hoffen die Initiatoren auf ähnliche Selbstverpflichtungen von Kommunen, denen sich Landwirte, die ohne Gentechnik arbeiten möchten, anschließen. Auf diese Weise sollen in möglichst vielen Regionen des Freistaates gentechnikfreie Zonen entstehen.

Als nächstes Ziel hat sich das Aktionsbündnis die Einrichtung einer ersten gentechnikfreien Region in Thüringen gesteckt. In fünf Regionen (Altenburg, Friemar, Mühlhausen/Bad Langensalza, Ostrhön und Eichsfeld) gibt es gegenwärtig Gespräche mit Öko- und konventionellen Bauern, mit Gemeinden und VertreterInnen der Kirche.

Kontakt:

Thüringer Ökoherz e.V.
Landgutallee 9
99438 Holzdorf
Tel.: 03643 / 496 328
Fax: 03643 / 496 407

Das Aktionsbündnis im Internet:

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 215
  • Beteiligte Landwirte: 31.980
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.184.121 ha
  • Stand: 20.02.17

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 354
  • Stand: 21.08.17

BUND-Report zu Glyphosat

Im März 2015 verkündet die WHO, Glyphosat sei "wahr-scheinlich krebserregend beim Menschen". Lesen Sie in der BUND-Analyse, warum das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) zu einem völlig anderen Urteil kommt.

 

 

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