Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Definition: Gentechnikfreies Bundesland (GfB)

Ein Bundesland gilt als gentechnikfrei, wenn sich die jeweilige Landesregierung im Koalitionsvertrag oder das Parlament über einen Landtagsbeschluss gegen Gentechnik auf dem Acker ausspricht.

Die Beschlüsse spiegeln den politischen Willen von Landesregierung oder Landesparlament wieder. Will ein Landwirt dennoch Gentech-Pflanzen anbauen, kann er das auf seinem eigenen Grund und Boden tun. Voraussetzung: Die Pflanze ist zum Anbau zugelassen. Diese Bedingung erfüllt in Deutschland zurzeit nur die Gentechnik-Kartoffel "Amflora" der BASF.

Meldung des Tages

15.05.12 09:37

Gentech-Food im Berliner KaDeWe

Greenpeace-Aktivisten protestieren heute in Berlin vor dem größten Kaufhaus Europas, dem Kaufhaus...


Einspruch gegen KWS-Versuche mit gv-Zuckerrüben

Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Altissima-Gruppe), Quelle: Wikipedia

Erneut will die KWS Saat AG gentechnisch veränderte Zuckerrüben im Freilandversuch testen. Die Rüben sind resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat. Der Einsatz dieses Herbizids birgt jedoch zahlreiche Risiken. Ein breites Bündnis hat nun dagegen Einspruch eingelegt.

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 211
  • Beteiligte Landwirte: 30.395
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.104.915 ha
  • Stand: 26.03.12

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 310
  • Stand: 26.03.12
Aktionsgrafik: "Keine Gentechnik auf dem Acker" Foto: Wikimedia Commons, Montage: BUND

EU-Parlament stimmt für weitgehende Gentechnik-Anbauverbote

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