Baden-Württemberg

In ihrem Koalitionsvertrag vom 1. April 2011 sprechen sich SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Kapitel 3: "Ökologische und soziale Modernisierung zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen" für folgende Punkte aus:
Wirksamer Verbraucherschutz
- Fokus auf regionale, pestizidfreie und v.a. gentechnikfreie Lebensmittel
- Fokus auf Bio-Lebensmittel
Vielfalt fördern
- Völlige Gentechnikfreiheit im Pflanzenbau und in der Tierzucht
- Landeseigenes Qualitätszeichen mit Standard "Ohne Gentechnik"
- Prüfen rechtlicher Möglichkeiten zur Schaffung gentechnikfreier Regionen
- Strenge und umfassende Kennzeichnungspflicht und Kontrolle gentechnisch erzeugter Nahrungs- und Futtermittel (EU- und nationale Ebene)
- Keine Forschungsförderung der Agro-Gentechnik (Landesebene)
Am 11. Oktober 2012 ist Baden-Württemberg dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beigetreten.
Die Landesregierung gibt am 3. Februar 2013 in einer Presseerklärung bekannt, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf landeseigenen Flächen zu untersagen. In neu abzuschließende Pachtverträge wird dafür eine entsprechende Ausschlussklausel eingefügt.


Koalitionsvertrag