Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Hamburg

Landeswappen Hamburg, Foto: Wikipedia


Bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Bürgerschaft der Freien Hansestadt Hamburg am 10. Februar 2010 wurde der interfraktionelle Antrag "Gentechnikfreies Hamburg" eingebracht. Er beinhaltet im einzelnen:

  • Bitte an Landwirte mittels Selbstverpflichtungserklärungen den Anwendungs-Ausschluss der Agro-Gentechnik zu bekunden
  • Anstrengungen bei eigenen Veranstaltungen und Empfängen, gentechnikfreie Lebensmittel bereit zu stellen

Der Senat wird bis zum 30. September 2010 um Stellungnahme zu folgenden Punkten gebeten:

  • Unterstützung der Konzepte und Initiativen zur Schaffung gentechnikfreier Regionen
  • Vermarktungsförderung regionaler und gentechnikfreier Lebensmittel
  • Bewerbung des Siegels "Ohne Gentechnik"
  • Unterstützung von Alternativen zur Agro-Gentechnik (z.B. Ökolandbau)
  • Weitere Förderung gentechnikfreier Produkte, speziell durch Anbau heimischer Eiweißpflanzen zur Verringerung der Abhängigkeit von Import-Gentech-Soja
  • Hinwirken auf gentechnikfreien Warenbezug in städtischen Einrichtungen, bei Empfängen und anderen Veranstaltungen
  • Vertragliche Verpflichtung der Vertragspartner (IBA) und Aussteller (igs) auf diesen internationalen Ausstellungen nur gentechnikfreie Produkte bzw. Pflanzen zu präsentieren und anzubieten

Laut einem Online-Artikel der taz vom 15. April 2014 plant der Hamburger Senat im Rahmen des "Agrarpolitischen Konzepts 2020" den Beitritt zum Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen.

Online-Artikel der taz vom 15. April 2014

Meldung des Tages

30.10.14 18:06

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Es geht weiter: Kommende Woche stimmen die Wähler in zwei weiteren US-Bundesstaaten darüber ab, ob...


GVP in der Anbau-Pipeline

In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Gentech-Pflanzen (GVP) sich noch in der Anbau-Pipeline für die EU befinden, welche Anträge auf Anbauzulassung zurückgezogen wurden und welche Anbauzulas-sungen nicht mehr gültig sind.

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TTIP & CETA: sEBI gestartet

Logo "Gentechnik - TTIP unfairhandelbar"

Die Freihandels-abkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) bergen zahlreiche Risiken. Im Bereich der Gentechnik droht eine Aushöhlung der Gentech-Kennzeichnungspflicht in der EU. Ein breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen hat sich unter dem Namen "TTIP unfairhandelbar" zusammen-geschlossen und fordert über eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) den Stopp der Verhandlungen. Da die Europäische Kommission die EBI abgelehnt hat, zieht das Bündnis nun vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). An der selbstorganisierten EBI (sEBI) können Sie online teilnehmen.

 

 

Kurz notiert

Antragsdatum: 10.02.2010

Startet den Datei-DownloadBeschlussantrag

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