Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Hamburg

Landeswappen Hamburg, Foto: Wikipedia


7. Mai 2015: Hamburg ist dem Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen beigetreten.

Pressemitteilung der Pressestelle des Hamburger Senats vom 7. Mai 2015

15. April 2015: In ihrem Koalitionsvertrag beschließen SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN: "Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln ein."

Hamburgs Koalitionsvertrag 2015 - 2020 (Auszug)

27. Januar 2015: Der Senat veröffentlicht die Mitteilung "Keine Gentechnik in der Landwirtschaft und im Gartenbau: Beitritt der Freien und Hansestadt Hamburg zur Charta von Florenz" an die Bürgerschaft (Drs. 20/14484). Der Senat hält unter "IV. Der Hamburger Weg" fest: 

  • dass sich Hamburg zur Gentechnikfreiheit in der Landwirtschaft und im Gartenbau bekennt.
  • dass in neue und zu verlängernde Pachtverträge über landeseigene landwirtschaftliche Flächen eine gentechnikfreie Nutzung verankert wird.
  • dass er Forschungsansätze zur Vermeidung von Gentechnik in Landwirtschaft und Gartenbau fördert.
  • dass in einigen öffentlichen Einrichtungen die ausschließliche Verwendung gentechnikfreier Lebensmittel angestrebt wird.
  • dass er bereits bestehende regionale Initiativen zur Gentechnikfreiheit, beispielsweise zu gentechnikfreien Futtermitteln, fördert.
  • dass Hamburg mit dem Themenbereich verbundene Öffentlichkeitsarbeit unterstützen wird.
  • dass er prüfen lassen möchte, ob und wie in Naturschutzgebieten eine Freisetzung und ein Anbau von GVOs unterbunden werden könnte.
  • dass sich Hamburg weiterhin auf EU- und Bundesebene für eine Gentechnikfreiheit in Landwirtschaft und Gartenbau einsetzen wird.
  • dass sich Hamburg für eine Überarbeitung des europäischen Gentechnik-Zulassungsverfahrens, speziell der Risikobewertung, einsetzen wird.
  • dass sich Hamburg für die Etablierung des Verursacherprinzips bei gentechnischer Kontamination von Ernte und Saatgut einsetzen wird.
  • dass er sich für eine bundeseinheitliche Umsetzung von nationalen Anbauverboten (Opt-out) ausspricht.
  • dass er klare Kennzeichnungsregeln und Ohne Gentechnik-Siegel bei Lebens- und Futtermitteln unterstützen wird.
  • dass er eine weitergehende Förderung einheimischen Futtermittelanbaus auf Bundesebene unterstützen wird.

Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 27. Januar 2015

 

 

GVP in der Anbau-Pipeline

In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Gentech-Pflanzen (GVP) sich noch in der Anbau-Pipeline für die EU befinden, welche Anträge auf Anbauzulassung zurückgezogen wurden und welche Anbauzulas-sungen nicht mehr gültig sind.

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Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 215
  • Beteiligte Landwirte: 31.960
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.182.728 ha
  • Stand: 06.08.15

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 346
  • Stand: 20.05.16

Keine Glyphosat-Wiederzulassung!

BUND-Report zu Glyphosat

Im März 2015 verkündet die WHO, Glyphosat sei "wahr-scheinlich krebserregend beim Menschen". Lesen Sie in einer BUND-Analyse, warum das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) zu einem völlig anderen Urteil kommt.

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