Hamburg

Bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Bürgerschaft der Freien Hansestadt Hamburg am 10. Februar 2010 wurde der interfraktionelle Antrag "Gentechnikfreies Hamburg" eingebracht. Er beinhaltet im einzelnen:
- Bitte an Landwirte mittels Selbstverpflichtungserklärungen den Anwendungs-Ausschluss der Agro-Gentechnik zu bekunden
- Anstrengungen bei eigenen Veranstaltungen und Empfängen, gentechnikfreie Lebensmittel bereit zu stellen
Der Senat wird bis zum 30. September 2010 um Stellungnahme zu folgenden Punkten gebeten:
- Unterstützung der Konzepte und Initiativen zur Schaffung gentechnikfreier Regionen
- Vermarktungsförderung regionaler und gentechnikfreier Lebensmittel
- Bewerbung des Siegels "Ohne Gentechnik"
- Unterstützung von Alternativen zur Agro-Gentechnik (z.B. Ökolandbau)
- Weitere Förderung gentechnikfreier Produkte, speziell durch Anbau heimischer Eiweißpflanzen zur Verringerung der Abhängigkeit von Import-Gentech-Soja
- Hinwirken auf gentechnikfreien Warenbezug in städtischen Einrichtungen, bei Empfängen und anderen Veranstaltungen
- Vertragliche Verpflichtung der Vertragspartner (IBA) und Aussteller (igs) auf diesen internationalen Ausstellungen nur gentechnikfreie Produkte bzw. Pflanzen zu präsentieren und anzubieten

