Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Niedersachsen

Landeswappen Niedersachsen, Foto: Wikipedia

21. November 2017: In ihrem Koalitionsvertrag äußern sich CDU und SPD nicht zu Agro-Gentechnik. Niedersachsen bleibt daher Mitglied im Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen.

Koalitionsvereinbarung von Niedersachsen  2017-2022 (pdf)

30. Januar 2014: In einer Pressemitteilung gibt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz den offiziellen Beitritt zum Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen bekannt.

Pressemitteilung vom 30. Januar 2014 (Screenshot)

18. Februar 2013: In ihrer Koalitionsvereinbarung sprechen sich die SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Kapitel "Agrarpolitik auf Landesebene" für ein gentechnikfreies Niedersachsen aus. Die Vereinbarung beinhaltet folgende Punkte:

  • alle Möglichkeiten auszuschöpfen, Niedersachsen gentechnikfrei zu halten
  • keine Fördermittel für die Agro-Gentechnik bereitzustellen
  • sich im Bundesrat gegen eine weitere Lockerung des Gentechnikgesetzes und für eine Haftung nach dem Verursacherprinzip einzusetzen
  • dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beizutreten
  • für ein Verbot der Agro-Gentechnik auf landeseigenen Flächen zu sorgen
  • sich für Nulltoleranz, d.h. gegen jede Verunreinigung von Saatgut, Futter- und Lebensmitteln einzusetzen
  • sich für die Ohne Gentechnik-Kennzeichnung gentechnikfreier tierischer Lebensmittel einzusetzen
  • das Projekt "HannoverGen" an Niedersachsens Schulen zu beenden

Niedersachsens Koalitionsvereinbarung 2013 - 2018 (Auszug)

 

 

 

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 215
  • Beteiligte Landwirte: 31.980
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.184.121 ha
  • Stand: 20.02.17

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 354
  • Stand: 21.08.17

BUND-Report zu Glyphosat

Im März 2015 verkündet die WHO, Glyphosat sei "wahr-scheinlich krebserregend beim Menschen". Lesen Sie in der BUND-Analyse, warum das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) zu einem völlig anderen Urteil kommt.

 

 

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