Gentechnikfreie Flächennutzung in Deutschland
Seit Anfang 2004 gründen Land- und Forstwirte Gentechnikfreie Regionen (GfR). Dabei handelt es sich um die größte landwirtschaftliche Basisbewegung der letzten Jahre.
Gentechnikfreie Regionen auf der Basis freiwilliger Selbstverpflichtungserklärungen oder verbindlicher Beschlüsse von Bauernversammlungen sind derzeit die einzige Möglichkeit für Bauern und Bäuerinnen, sich auch mittel- und langfristig noch für eine garantiert gentechnikfreie Erzeugung entscheiden zu können.
Gentechnikfreie Anbauregionen und Zonen verdanken sich der Eigeninitiative von konventionell und ökologisch wirtschaftenden LandwirtInnen, die Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Heimat übernehmen.
Die öffentlichkeitswirksamen Erfolge der ersten beiden Gentechnikfreien Regionen Warbel-Recknitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Uckermark-Barnim (Brandenburg) waren Anfang 2004 die Initialzündung für viele Initiativen, sich zu engagieren und selbst Gentechnikfreie Regionen zu gründen.

