Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Gentechnikfreie Flächennutzung in Deutschland

Seit Anfang 2004 gründen Land- und Forstwirte Gentechnikfreie Regionen (GfR). Dabei handelt es sich um die größte landwirtschaftliche Basisbewegung der letzten Jahre.

Gentechnikfreie Regionen auf der Basis freiwilliger Selbstverpflichtungserklärungen oder verbindlicher Beschlüsse von Bauernversammlungen sind derzeit die einzige Möglichkeit für Bauern und Bäuerinnen, sich auch mittel- und langfristig noch für eine garantiert gentechnikfreie Erzeugung entscheiden zu können.

Gentechnikfreie Anbauregionen und Zonen verdanken sich der Eigeninitiative von konventionell und ökologisch wirtschaftenden LandwirtInnen, die Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Heimat übernehmen.

Die öffentlichkeitswirksamen Erfolge der ersten beiden Gentechnikfreien Regionen Warbel-Recknitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Uckermark-Barnim (Brandenburg) waren Anfang 2004 die Initialzündung für viele Initiativen, sich zu engagieren und selbst Gentechnikfreie Regionen zu gründen.


Die aktuellen Zahlen im Detail

Meldung des Tages

22.05.13 17:42

Gentechnikfreie Regionen: Rheinland-Pfalz und Saarland an Bord

Das Saarland und Rheinland-Pfalz sind heute offiziell dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier...


Einspruch gegen KWS-Versuche mit gv-Zuckerrüben

Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Altissima-Gruppe), Quelle: Wikipedia

Erneut will die KWS Saat AG gentechnisch veränderte Zuckerrüben im Freilandversuch testen. Die Rüben sind resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat. Der Einsatz dieses Herbizids birgt jedoch zahlreiche Risiken. Ein breites Bündnis hat nun dagegen Einspruch eingelegt.

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 211
  • Beteiligte Landwirte: 30.433
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.105.443 ha
  • Stand: 22.04.13

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 325
  • Stand: 22.04.13

Das Projekt Gentechnikfreie Regionen in den Naturland Nachrichten

Lesen Sie das Interview im Mitgliedsmagazin des ökologischen Anbauverbands Naturland.

Interview

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