Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Gentechnikfreie Flächennutzung in Deutschland

Seit Anfang 2004 gründen Land- und Forstwirt*innen Gentechnikfreie Regionen (GfR). Dabei handelt es sich um die größte landwirtschaftliche Basisbewegung der letzten Jahre.

Gentechnikfreie Regionen auf der Basis von Selbstverpflichtungserklärungen oder verbindlicher Beschlüsse von Bauernversammlungen sind derzeit die einzige Möglichkeit für Bauern und Bäuerinnen, sich auch mittel- und langfristig noch für eine garantiert gentechnikfreie Erzeugung entscheiden zu können.

Gentechnikfreie Anbauregionen und Zonen verdanken sich der Eigeninitiative von konventionell und ökologisch wirtschaftenden Landwirt*innen, die Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Heimat übernehmen.

Die öffentlichkeitswirksamen Erfolge der ersten beiden Gentechnikfreien Regionen Warbel-Recknitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Uckermark-Barnim (Brandenburg) waren Anfang 2004 die Initialzündung für viele Initiativen, sich zu engagieren und selbst Gentechnikfreie Regionen zu gründen.


Die aktuellen Zahlen im Detail

Bundesrepublik Deutschland

  • Gentechnikfreie Regionen/ Initiativen: 215
  • Beteiligte Landwirte: 31.960
  • Landwirtschaftliche Fläche: 1.182.728 ha
  • Stand: 20.06.16

  • Zahlen | Fakten | Analysen

Gentechnikfreie Kommunen/ Landkreise

  • Anzahl Kommunen: 353
  • Stand: 30.11.16

BUND-Report zu Glyphosat

Im März 2015 verkündet die WHO, Glyphosat sei "wahr-scheinlich krebserregend beim Menschen". Lesen Sie in der BUND-Analyse, warum das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) zu einem völlig anderen Urteil kommt.

 

 

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